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Wir feiern zusammen 300 Jahre!
Qualität bewährt sich. Das beweisen nicht nur 300 Jahre geballte Unternehmenshistorie, sondern auch die beliebten Klassiker und zahlreichen Produktinnovationen von deuter, LOWA und LEKI. Sie bereiten unseren Kund*innen nachhaltig Freude und ermöglichen, sich voll und ganz dem eigenen Outdoor-Abenteuer hinzugeben. Mehr zu den drei Jubiläumsmarken erfährst Du hier:
Die Jubiläumsprodukte

125 Jahre deuter – Innovation, Leidenschaft und Verantwortung

Als Pionier des Bergsports, größter Hersteller für Rucksäcke in Europa und Schlafsack-Experte prägt deuter seit 1898 den internationalen Bergsport. Mit Mut und Innovationsfreude entwickeln wir seit 125 Jahren unermüdlich außergewöhnliche Produkte. Meisterlich in Qualität, Design und Funktion – von Bergsportler:innen für Bergsportler:innen.

Ein bisschen stolz dürfen wir sein

So entstanden über die Jahre viele großartige Innovationen, die den Rucksack-Markt regelmäßig revolutionierten: 1953 wählte Hermann Buhl den bereits 1930 entwickelten und oft bewährten deuter Tauern Rucksack für seine Erstbesteigung des Nanga Parbat. 1984 erblickte die bis dato wohl größte Revolution unter den Rucksäcken das Licht der Welt: das erste Aircomfort-Tragesystem mit Netzrücken, das die Konkurrenz zum Schwitzen brachte, Bergsportler jedoch genau davor bewahrte. 1990 brauchte Transalp- Pionier Andi Heckmair für seine Alpenüberquerung einen spezifischen Rucksack und entwickelte zusammen mit deuter die ersten Bike-Rucksäcke überhaupt. 1998 entstand in enger Zusammenarbeit mit den Bergprofis vom Verband der Deutschen Berg- und Skiführer ein Klassiker für ambitionierte Alpinist:innen: der deuter Guide. Und Gerlinde Kaltenbrunners individuelle frauenspezifische Anforderungen an ihre Expeditionsausrüstung prägten entscheidend die heutigen SL-Frauen-Modelle.

Gründe genug um ordentlich zu feiern

Dieser Liste könnte man noch viele weitere Innovationen anfügen, auf die wir mit großer Zufriedenheit blicken. Aber „…es geht uns heute nicht darum, sondern mit unseren Kunden:innen unsere gemeinsame Leidenschaft zu feiern“, erklärt Robert Schieferle, deuter Geschäftsführer. Zu diesem Anlass bringt deuter acht der beliebtesten Rucksackmodelle aus 100 % recyceltem und bluesign® zertifiziertem Hauptmaterial als 125 Jahre Anniversary-Edition auf den Markt. Die Edition ist eine Hommage an die Geschichte des Alpinismus und den eigenen Anspruch, den Bergsport auch weiterhin mit Innovationen zu prägen.

Von uns hast Du länger was

Das ist ein Versprechen. Aus Leidenschaft für die eigenen Kund:innen. Und aus Verantwortung für Mensch und Natur. Schon lange haben wir uns zu ökologischer, ökonomischer und sozialer Nachhaltigkeit in unserem täglichen Handeln verpflichtet. Von der vorausschauenden Produktentwicklung beginnend bei recycelten und langlebigen Materialien, über die ressourcenschonende Produktion mit langjährigen Produktionspartnern und einem verantwortungsvollen Umgang mit unseren Mitarbeitern bis zur Verlängerung von Produktlebenszyklen durch hochwertige Materialien und einem weltweit lebenslangen Reparaturservice. Alles aus einem visionären Antrieb: Das zu bewahren, was wir lieben, damit auch zukünftige Generationen in einer intakten Umwelt leben können.

Werde auch ein Teil unserer Geschichte

Mit dem Kauf eines unserer langlebigen und nachhaltigen Produkte wirst Du Teil unserer Vision und unserer Geschichte. Und das ein ganzes (Produkt-)leben lang. Damit Du möglichst viel davon hast, haben wir einiges zu bieten:

Nachhaltig länger mehr

„Wie entwickeln wir Outdoorprodukte, die bei der Herstellung, Benutzung und Entsorgung Natur und Mensch so wenig wie möglich belasten?“ Mit diesem Bestreben entwickeln wir unsere Produkte ständig weiter und bringen auch im Sommer 2024 Neuheiten auf den Markt, die so viel wie möglich aus recycelten Materialien und umweltfreundlich hergestellten, ressourcenschonenden Bestandteilen bestehen. Alle Neuheiten tragen das Siegel bluesign® Product und entsprechen den strengen Anforderungen des Grünen Knopfs, sind zusätzlich auch klimaneutral und PFAS-frei.
deuter Jubiläumsprodukte

100 Jahre Lowa –
Die Meilensteile

Das Jahr 2023 markiert einen Meilenstein in der Geschichte von LOWA: Der Schuhhersteller feiert sein 100-jähriges Jubiläum. Grund genug, die letzten 100 Jahre Revue passieren und die Historie noch einmal aufleben zu lassen.

1923: Die Anfänge

Lorenz Wagner, geboren 1893, übernahm als ältester Sohn 1922 das Anwesen seiner Eltern in Jetzendorf. Dazu gehörten etwas Grund und die Landschusterei seines Vaters Johann. Lorenz hatte große Pläne: Er wollte die kleinbäuerliche Schusterwerkstatt zu einem „richtigen Betrieb“ ausbauen. Also erwarb er erste Maschinen und gründete 1923 sein eigenes Unternehmen, das damals noch nicht LOWA hieß. In den 1930er Jahren firmierte der Betrieb unter „Ilmtaler Sportschuhfabrik“. Erfolg stellte sich ein: 1925 beschäftigte Lorenz Wagner zwei männliche Arbeiter über 16 Jahren, 1930 waren es dann bereits sieben. Es entstand das erste Fabrikgebäude, wo bis in die 40er Jahre Haferlschuhe hergestellt wurden. In den Kriegsjahren genießt die Firma bevorzugte Behandlung durch die Nationalsozialisten, da sie Stiefel für die Gebirgsjäger liefert.

1945: Die nächste Generation

Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs musste Lorenz Wagner seine Schuhfabrik neu organisieren, denn Schuhe für Gebirgsjäger wurden nicht mehr benötigt. Die „Ilmtaler Sportschuhfabrik“ musste sich neu erfinden. Lorenz Wagner schuf die Marke LOWA, gebildet aus den Anfangsbuchstaben seines Namens. LOWA produzierte noch immer Haferlschuhe, Bergstiefel und Skischuhe, aber auch Sandalen, Après-Ski-Stiefelchen und Fellslipper. Anfang der 1950er Jahre war wenig Material und wenig Geld vorhanden. Der für LOWA wichtige Rohstoff Leder wurde knapp und zu sehr hohen Preisen gehandelt. Die Firma stand kurz vor der Pleite. Lorenz‘ Tochter Berti Wagner war inzwischen kaufmännische Leiterin von LOWA. Außerdem arbeitete Sepp Lederer, der erst kurz zuvor aus der Kriegsgefangenschaft zurückgekehrt war, als Betriebsleiter in der Schuhfabrik. Die beiden übernahmen gemeinsam die Verantwortung für die Firma. Die Bewältigung der Herausforderungen gelang – und brachte Berti und Sepp einander näher. Die beiden heirateten 1952. Lorenz Wagner erlebte diese Ereignisse in seinem letzten Lebensjahr. Er starb 1953 im Alter von 60 Jahren.

1957: Auf den höchsten Berg der Welt

Mitte der 1950er Jahre war die Krise endlich überwunden. LOWA beendete die Produktion von Straßen- und Haferlschuhen und konzentrierte sich auf die Produktion von hochwertigen Berg- und Skischuhen. Bekannt wurde LOWA in dieser Zeit durch die Ausstattung vieler Hochgebirgsexpeditionen. Internationale Bergsteiger besuchten den Schuhhersteller im bayerischen Jetzendorf, um sich beraten zu lassen und maßgeschneiderte Schuhe in Auftrag zu geben. Die Wintererstbegehung der Matterhorn-Nordwand sowie die Erstbesteigung des Broad Peak gelangen in Stiefeln aus dem Hause LOWA. Die goldene Zeit der „Bergschuhe und Skischuhe mit Pfiff“ begann. In den folgenden Jahrzehnten setzt LOWA vermehrt auf Innovationen, investiert erfolgreich in neue Herstellungsprozesse insbesondere im Bereich der Skistiefel und vertreibt ab dem Ende der 1970er- Jahre auch außerhalb von Deutschland Schuhe. Ein wichtiger Meilenstein ist 1982 der Launch des TREKKER. Er begründete eine neue Kategorie leichterer Trekkingschuhe und ist bis heute nicht aus der LOWA-Kollektion wegzudenken.

1988: Umbruch

Sepp Lederer zog sich im Jahr 1988 aus der Geschäftsleitung zurück. Sohn Stefan übernahm gemeinsam mit Berti die Führung von LOWA. Er entwickelte die neue Generation der leichten Bergschuhe weiter, die seit einigen Jahren den Markt eroberten. Der winterliche Teil des Saisongeschäfts, die Skischuhe, wurden dagegen immer schwerer und technischer. Die neuen Modelle kamen bei den Kunden nicht so gut an wie erwartet. Zudem vermieste das Wetter das Skischuhgeschäft: Es folgten einige besonders milde und schneearme Winter. Die dritte Generation Wagner/Lederer wirtschaftete nicht so erfolgreich wie die Vorgänger. Aufgrund einer Reihe von unternehmerischen Fehlentscheidungen und Marktveränderungen geriet LOWA finanziell in Schieflage. In dieser Zeit kam Werner Riethmann als Geschäftsführer zu LOWA. Er kannte LOWA und die Familie Lederer. Kurz darauf verkaufte sie LOWA an das italienische Familienunternehmen Tecnica. Riethmann blieb Geschäftsführer – bis heute.

1997: Ein Kultschuh, der Geschichte schrieb

Ein Meilenstein in der Produktentwicklung markiert die Entwicklung des RENEGADE im Jahre 1997. Bis dahin waren die Menschen in den Bergen mit festen Bergschuhen unterwegs, welche entweder in der zwiegenähten oder klebegezwickten Bauweise hergestellt wurden. Was fehlte, waren Schuhe, welche auch für kleinere Ausflüge und Tagestouren geeignet waren. Sie sollten also nicht so schwer, aber trotzdem stabil sein. LOWA- Geschäftsführer Werner Riethmann tüftelte daher gemeinsam mit seinem Entwicklerteam an einer Idee. Warum nicht einfach die Sohle direkt anspritzen, anstatt sie zu verkleben? Eine Technologie, welche bereits bei Freizeitschuhen genutzt wurde. Doch Werner Riethmann und das LOWA-Entwicklungsteam glaubten an diese Idee und probierten es einfach aus. So entstand das Modell RENEGADE – mittlerweile ein Kultschuh, der über 12 Millionen Mal über die Ladentheke gegangen ist und immer noch zu einem der meistverkauften Outdoorschuhe in Europa zählt. Doch der Start des „Abtrünnigen“ war alles andere als leicht. Denn zu Beginn wurde die Idee belächelt und als „unverkäuflich“ abgetan.

2023: 100 Jahre LOWA

Kurz nach der Einführung des RENEGADE erklomm LOWA den ersten Gipfel der Geschichte: den Verkauf von einer Million Paar Schuhe im Jahr 2000. Zehn Jahre später waren es bereits zwei Millionen Paar. Im Jahr 2019 wurde Alex Nicolai zum CEO ernannt, der seither mit Werner Riethmann die Geschäfte der Firma führt. Darüber hinaus übernahm man den langjährigen Produktionspartner in der Slowakei, sodass nun über 2200 Mitarbeiter beschäftigt werden. 2023 feiert LOWA seinen 100. Geburtstag und produziert über drei Millionen Paar Schuhe. Die Marke zählt zu den wichtigsten Produzenten hochwertiger Outdoor-Schuhe weltweit und exportiert seine Produkte in 80 Länder.
Lowa Jubiläumsprodukte

75 Jahre Leki –
Die Geschichte des
Trekkingstocks

1948: Leki wird geboren

Die Geschichte LEKIs beginnt in einem kleinen Dorf namens Konradsgrün im heutigen Westen der Tschechischen Republik. Nach dem zweiten Weltkrieg wurden die Lenharts zu Flüchtlingen aus dem tschechischen Böhmen und verließen ihr Land 1946 ohne Hab und Gut. Die neue Heimat in Deutschland: Kirchheim unter Teck am Fuße der Schwäbischen Alb. Die Eheleute hatten wenig Startkapital, begannen aber ein Jahr nach ihrer Hochzeit 1948 ihr erstes Geschäft mit holzgeschnitzten Firmenschildern – der Grundstein von LEKI war gelegt.

1953: Die Bambus Ära

Im Sommer 1953 machte sich der österreichische Bergsteiger Hermann Buhl gemeinsam mit einer Expedition auf den Weg, um erfolgreich den Nanga Parbat, den neunthöchsten Berg der Welt, zu besteigen. Für den Auf- und Abstieg nutzte Hermann Buhl Stöcke aus Bambus, lange bevor der Begriff „Trekkingstock“ überhaupt existierte. In den 50ern wurden Bambusstöcke nur zum Skifahren verwendet. Bergsteiger benutzten sie jedoch üblicherweise als Hilfsmittel für das Gleichgewicht, außerdem waren sie leichter als Holz, stabil und relativ preiswert. Die meisten Griffe und Riemen waren damals aus Leder gefertigt. Die Teller waren nach heutigen Maßstäben riesig und kombinierten einen Metallring mit Lederriemen. Damals gab es noch keine Massenproduktion und jeder Stock wurde in Handarbeit hergestellt. Die Idee des Trekkingstocks war geboren.

1963: Die Idee des weltweit ersten Trekkingstocks

Als leidenschaftlicher Skifahrer verbrachte Karl zur selben Zeit im Winter viel Zeit auf den Pisten der Schwäbischen Alb, in den Sommermonaten zog es ihn in die Tiroler Alpen. Mit der damaligen Ausstattung der Stöcke war Karl Lenhart nicht zufrieden. Es ärgerte ihn, wenn er einen Teller seiner Bambusstöcke verlor, weil die trockenen Lederriemen rissen. Sein Erfindergeist war geweckt. Mit seinem Maschinenpark war er in der Lage, das erste Spitzenund Tellersystem aus Kunststoff zu bauen. Das LEKI Fix war geboren. Die Idee, den Teller auf ein Gewinde zu schrauben, ist bis heute in Gebrauch. Für Karl war diese Entwicklung jedoch erst der Anfang. So begann LEKI in den 60er-Jahren auch Griffe und Schlaufen zu verkaufen und startete quasi als Ersatzteilfirma.

1978: Leki Stöcke auf dem Everest

Als Peter Habeler und Reinhold Messner zum ersten Mal aufeinandertrafen, bemerkten sie ihre gemeinsame Leidenschaft für das Bergsteigen. Sie beschlossen gemeinsam die Besteigung des Mount Everest zu wagen. Nach diversen Schwierigkeiten erreichten sie erschöpft, aber überglücklich um 13 Uhr des 8. Mai den Gipfel – ohne Sauerstoff, dafür mit LEKI Stöcken. Für den Auf- und Abstieg benutzten beide Stöcke aus Aluminium. Die bemerkenswerteste Neuerung war die Teleskopierbarkeit, die es ihnen ermöglichte, die Stöcke kompakter zu verstauen. Für technische Klettereien absolut entscheidend. Habeler erzählt: „Ich schreibe meine gesunden und starken Knie der Tatsache zu, dass ich schon früh in meinem Leben Stöcke benutzt habe.“ Er erinnert sich, dass Wander:innen in den Alpen den jungen Bergsteiger auslachten, als sie ihn mit Stöcken gehen sahen. „Du hast deine Skier vergessen“ war ein Satz, den er nicht selten hörte. Doch das Gespött hielt Peter und andere Bergsteiger nicht vom Benutzen der Stöcke ab. Ganz im Gegenteil, sie waren zu einem festen Bestandteil ihrer Bergsteigerausrüstung geworden.

1984: Das Produktgenie

1984 wurde Klaus, Karls Sohn, alleiniger Geschäftsführer und legte den Grundstein für das heutige LEKI. Schon mit Anfang 20 stellte er das Produkt vom ersten Tag an in den Fokus. Er war das Genie hinter den Produkten und die meisten der 250 LEKI Patente können auf seine Ideen zurückverfolgt werden. Seine Besessenheit den besten Stock der Welt zu entwickeln, war legendär. Wenn er abends mit seiner Familie im Restaurant saß, zeichnete er neue Griffe auf Bierdeckel. Zu Hause am Frühstückstisch konstruierte er den ersten Aergon Griff mithilfe einer Banane und einem Ei. Dank der ständigen Innovationen war LEKI Ende der 90er-Jahre zu einer starken und führenden Marke geworden, die den Markt für Trekkingstöcke bestimmte. Im Jahr 2000 traf er eine der wichtigsten Entscheidungen bis heute: eine eigene Produktion mitten in Europa und eine der größten Stockfertigungen der Welt. Dort werden mittlerweile Stöcke für neun Produktgruppen produziert: Mountaineering, Trekking, Cross Trail, Trail Running, Nordic Walking und für den Winter Ski Alpin, Freeride, Langlauf und Ski Touring.

2023: Ein neues Ziel

Im letzten Jahr hat LEKI das Projekt „Hemp One Vario“ auf den Weg gebracht. Das zentrale Wort ist „Hemp“, auf Deutsch Hanf oder Hanffaser. Doch warum Hanf? Hanf bietet vor allem hervorragende Festigkeitswerte. Zum jetzigen Zeitpunkt ist der Stock mit 290g allerdings noch schwerer als ein Carbon- oder Aluminiumstock. Für die ersten 250 Wanderstöcke aus Hanf arbeitet LEKI mit einem Landwirt direkt auf der Schwäbischen Alb zusammen. Das Hanffeld liegt nur sechs Kilometer vom LEKI Headquarter entfernt. Die Aussaat erfolgt im April, geerntet wird im September. Eine industrielle Fertigung gibt es noch nicht, die Hanfschäfte entstehen in Handarbeit bei einem Partner in Innsbruck. Die Endmontage findet in der eigenen LEKI Produktionsstätte im tschechischen Tachov statt.
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