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Was man über Schlafsäcke wissen sollte


Das Angebot ist riesig! Von extrem leicht bis extrem dick, vom Sommermodell bis zur Expeditionsausführung. Schlafsäcke gibt es so ziemlich für jeden Einsatzbereich. Aber auf was kommt es wirklich an? Auf die richtige Füllung und die Auswahl des passenden Temperaturbereiches. Wir erklären die Vor- und Nachteile von Daune und Kunstfaser und die Unterschiede bei den Temperaturangaben.


DAUNENSCHLAFSÄCKE

Die Daunenfüllung ist der Isolations-Klassiker schlechthin. Es handelt sich um die feinsten Federn von Enten und Gänsen. Das Gefieder wärmt deshalb so gut, weil es im Verhältnis zu Gewicht und Größe extrem große Mengen an Luft speichert - und diese isoliert. Darin liegt auch die größte Stärke der Daune: Ein fantastisches Wärme-Gewichts-Verhältnis – außerdem ist nichts so klein zu verpacken.

Was macht Daune zu guter Daune?


Zuerst das Mischungsverhältnis von Daunen und Stützfedern. Die Stützfedern sorgen dafür, dass die feinen Daunen ihre softe Struktur bewahren, sie trennen die Daunen und halten sie locker. Allerdings bieten Stützfedern weniger Isolationsfähigkeit. Was bedeutet das? Ganz einfach: Je höher der Daunenanteil, desto höher die Qualität des Schlafsackes. Eine Füllung mit 90/10er Daune hat bei gleicher Füllmenge eine deutlich höhere Wärmeleistung als beispielsweise 70/30.

Der zweite Faktor ist die Bauschkraft. Sie wird in cuin (Kubikzoll) angegeben. Hier wird gemessen, wie sich die Federn nach starker Kompression wieder aufbauschen. Höherer Wert – bessere Isolation.

Verantwortung

Natürlicher Rohstoff bedeutet immer auch Verantwortung! Bei der Daune sollte man in Sachen Herkunft auf Qualität setzen. Wir führen nur Daunenprodukte, die mit kontrollierter Daune gefüllt sind, also Material mit RDS (Responsable Down Standard)-Zertifizierung. Mountain Equipment hat sogar ein eigenes Verfahren entwickelt, den Down Codex. Hier kann man die Herkunft der Federn selbst zurückverfolgen.


KUNSTFASERSCHLAFSÄCKE

Die Daune hat nicht nur Vorteile - darum gibt es ja auch Alternativen. Größtes Manko: Daune ist feuchtigkeitsempfindlich. Wird sie nass, verklumpen die Federn und die Isolationsfähigkeit lässt stark nach. Das bedeutet, für Regionen mit hoher Luftfeuchtigkeit und viel Niederschlag eignen sich Daunenschlafsäcke eher nicht. Pflegeleichter und unempfindlich gegen Nässe sind Schlafsäcke mit Kunstfaser-Füllung. Sie liefern nicht die gleiche Wärmeleistung wie Daune und so klein komprimierbar sind sie auch nicht. Hier werden feine Polyester-Fasern versponnen. Dabei entsteht eine kräftige Kräuselung, die kann wiederum viel isolierende Luft binden. Sollte der Schlafsack einmal nass werden, trocknen die Fasern sehr schnell.


TEMPERATURBEREICHE

Bei allen Schlafsackmodellen werden 3 verschiedene Temperaturbereiche angegeben: Komfort, Übergang und Extrem/Risiko. Der Komfortwert zeigt den Temperaturbereich an, bei welchem noch keine Kälte durch den Schlafsack dringt. Im Übergangsbereich wird es bereits kühler, aber es lässt sich noch gut aushalten, bzw. mit langer Unterwäsche leicht ausgleichen. Im Extrem- oder Risikobereich schützt der Schlafsack lediglich vor dem Erfrieren, die Gefahr einer Unterkühlung ist aber gegeben. Die kältesten zu erwartenden Temperaturen bei Euren Vorhaben sollten also irgendwo nahe des Übergangsbereiches liegen. 

Da das Kälteempfinden bei Frauen und Männern unterschiedlich ist, wird der Komfortwert auch als Richtwert für Damen und der Übergangswert für Herren genommen.

>>alle Schlafsäcke findet Ihr hier auch online  

Ihr möchtet Euch die Schlafsäcke genauer ansehen? Dann kommt zu uns ins Sporthaus, in die Camping-Abteilung im vierten Stock. Die Kollegen helfen Euch gerne weiter.