Von der Jachenau auf den Rabenkopf

Ausblick während der Tour
Ausblick während der Tour


Etwas versteckt liegt er, zwischen Jochberg und Benediktenwand. Dennoch hat der Rabenkopf wunderschöne Ausblicke und eine recht lange, aber wildromantische Aufstiegsroute vom Dorf Jachenau im gleichnamigen Tal zu bieten. Außerdem ist er deutlich weniger frequentiert, als die beiden prominenten Nachbarn. Die Wanderung durch die wilde Rappinschlucht ist etwas für echte (trittfeste und schwindelfreie!) Bergromantiker und die südseitige Lage lädt schon früh im Jahr zu Bergtouren ein.

1. Unterwegs gibt's viel Wald... 2. ...und viel Wasser


Die Tour

Los geht’s am Parkplatz vom Schützenheim im Dorf Jachenau. Dort führt im hinteren Bereich eine Brücke über den Bach in den Wald hinein (Wegweiser „Rabenkopf“). Der Weg verläuft im ersten Abschnitt oberhalb des stellenweise tief eingeschnittenen Baches, bis man auf eine Forststraße trifft. Dieser folgt man rechts, in Richtung Benediktenwand, ignoriert die folgende Abzweigung und geht weiter bis man eine kleine Hütte passiert. Danach biegen man rechts in eine weitere Abzweigung ein und bleibt auf dem Wanderweg, bis wieder ein Forstweg erreicht wird, diesem folgt man nach links bis ebenfalls links eine Brücke und den Wegweiser „Rappinschlucht“ zu sehen ist. Die Brücke wird überquert, dann geht es auf einem kleinen Pfad weiter durch den Wald und schließlich erreicht man die Schlucht. Ein wunderbares Fleckchen, aber der felsige Steig hindurch ist zum Teil ganz schön luftig und bietet einige Tiefblicke. Am Ende der Schlucht hält man sich rechts und wandert hinauf durch den Wald zur Staffelalm. Dort vorbei und über den Bergrücken hinauf zum Gipfel des Rabenkopfs.


Abstieg wie Aufstieg

Gesamtgehzeit: ca. 6 Stunden
Höhendifferenz: ca. 800 hm

Wichtig: Ordentliche Bergschuhe! Der Weg durch die Rappinschlucht ist felsig, steil und ausgesetzt, hier sollte auf gutes Schuhwerk geachtet werden, auch wenn der Gipfel des Rabenkopfes gerade mal 1559m hoch ist. 


Empfehlung: Die Tour zieht sich ziemlich in die Länge. Durch die südseitige Lage ist der Zustieg schon früh schneefrei und unten auch recht warm, allerdings sollte man oben noch mit frischem Wind rechnen. Eine winddichte Jacke oder Weste sollte also im Rucksack sein. Eine Zipp-off Wanderhose mit abnehmbaren Beinteilen hält ebenfalls viele Möglichkeiten offen. Für den Oberkörper ist ein Funktionshemd oder eine -bluse einfach perfekt!


Unser perfektes Outfit: