Dem Wasser so nah

    Die Münchner haben beim Baden schon immer eine gute Figur gemacht. Der Grund dafür liegt auf der Hand bzw. vor der Haustür: Die schönsten Badeplätze lassen sich schon in der Stadt finden, den Isarauen sei Dank. Und dann wären da ja auch noch die vielen oberbayerischen Seen... Urlaub daheim? Gar kein Problem! Hier eine Auswahl der schönsten Badeplätze in und um München.

    Isar – Planschen in der Stadt
    13,7 km badetauglicher Fluß in der Stadt – keine Selbstverständlichkeit! Die unmittelbare Erreichbarkeit und Zugänglichkeit der Isar ist wirklich „was ganz was b’sonders“: Mitten in der Stadt kann man auf Kiesbänken sonnen, spielen und sich dazwischen einfach so im Fluss abkühlen.

    Bademöglichkeiten: Flußaufwärts im Süden ab dem Flauchersteg bis zum Marienklausensteg und weiter, in der Innenstadt zwischen Wittelsbacherbrücke und Flauchersteg am Ostufer.
    >> Einen genauen Plan gibt es nochmal hier

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    Feierabend an der Isar.

    Feringasee – Familienglück und Grillspaß
    Der klassische Baggersee im Nordosten von München, rund 13 Kilometer vom Stadtzentrum: übersichtlich, mit 21 Hektar Liegewiese und aufgeschüttetem Sandstrand. Ideal für Familien mit kleinen Kindern und Jugendliche – Beachvolleyballplätze, Kioske und Grillflächen gibt´s noch dazu. Hier ist immer was los!

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    Das Wasser am Feringasee ist ganz großes Kino.

    Starnberger See – Die „Badewanne Münchens“ mit Charme
    Knapp 30 Kilometer südwestlich von München liegt der Starnberger See – er gilt als Paradies der Schönen und Reichen, schon die Wittelsbacher errichteten hier ihre eleganten Sommerresidenzen am „Fürstensee“. Er ist der zweitgrößte See in Bayern und mit 3 Mrd. Kubikmetern Wasser zugleich der wasserreichste. Gut zugänglich ist er auch noch: Die Hälfte seiner gesamten Uferlänge ist öffentlich und das Westufer ist von Starnberg bis Tutzing leicht per S-Bahn zu erreichen.

    Badeplätze gibt es rund um den See, von Starnberg bis Seeshaupt. Besonders schön ist das Erholungsgebiet Possenhofen, treffend „Paradies“ genannt. Das Ambacher Strandbad rangiert auf Platz zwei, historisch und familiär ist das Strandbad Hubl in Bernried.

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    Viel Wasser und viel Alpenpanorama - der Starnberger See.

    Die Osterseen – ein Geschenk der Eiszeit

    Südlich des Starnberger Sees hat die letzte Eiszeit ein ganz besonderes Kleinod für uns zurückgelassen. Die Seenlandschaft der Osterseen. Moore, Inseln und über 20 klare, teils türkise Seen, die vorwiegend aus unterirdischen Quellen gespeist werden. Ein einzigartiges Schutzgebiet, das Naturgenuss und Badefreuden verbindet.

    Fast schon karibisch wirkt es hier, durch den in Ufernähe oft kalkweißen Grund. Türkise Schattierungen, dunkelblaue, tiefere Stellen und immer dieses klare Wasser. Wären da nicht die Eichen und Kiefern am Ufer und auf den Inseln – man wähnte sich in Trinidad! Dabei ist es Iffeldorf, zwischen Penzberg und Seeshaupt am Starnberger Südufer. Auch eine Reise wert! Hier liegen die meisten Zugangswege zu den Seen und den Badestellen am großen Ostersee. Ihr habt die Auswahl, zwischen einer klassischen Liegewiese nahe dem Gut Aiderbichl und ganz vielen Zugängen zu kleinen, schmalen Kiesstreifen wenn Ihr den Weg am Ostufer entlang geht. Auch am benachbarten Fohnsee gibt es eine baumbestandene Liegewiese beim Campingplatz.

    >> mehr zu den Osterseen

    Ammersee – Paradies für Segler und Co
    Dem Starnberger See steht der eine Nummer kleinere Ammersee in Sachen Schönheit in nichts nach. Er ist vielleicht ein bisserl ländlicher und ruhiger, dazu Treffpunkt vieler Wassersportler: Weit über 6.000 Boote haben aktuell hier ihren Standort. Das Ostufer (oder gleich der ganze See) lässt sich perfekt zu Fuß und mit dem Radl erkunden, der See fällt hier sehr flach ab und es gibt eine ganze Reihe Strandbäder.

    Das Strandbad St. Alban in Dießen ist eines der reizvollsten am See. Leicht von der Autobahn erreichbar ist das Strandbad in Stegen, da kann man den Badespaß gleich noch mit einem Besuch der Strandbar des Traditionsrestaurants „Fischer“ verbinden. Die Alternative, die immer geht: Das Kloster Andechs mit seinem berühmten Biergarten, östlich oberhalb des Sees.   

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    Einsamer Uferabschnitt am Ammersee.

    Staffelsee – Blauer Reiter und sieben Inseln
    Berühmt ist die Gegend um den Staffelsee nicht nur durch die vielen Künstler, die hier um Murnau lebten – allen voran die Maler des Blauen Reiter (darunter auch Franz Marc). Vollkommen zu Recht macht der Staffelsee nicht nur landschaftlich mit sieben kleinen Inseln, sondern auch als Badesee seinem Namen alle Ehre. Sein moorhaltiges Wasser erwärmt sich nämlich schnell: in diesen Tagen bis zu 27 Grad. Strandbäder gibt es in Murnau, Seehausen und Uffing, dazwischen finden sich einige frei zugängliche Stellen. Einzig das Westufer im Bereich der Achmündung und des Obernacher Mooses ist Naturschutzgebiet und darf nicht betreten werden.

    Sylvensteinspeicher – Hochwasserschutz und Naherholung

    Ein paar Kilometer hinter Lenggries liegt der aufgestaute Sylvensteinspeicher. Zum Hochwasserschutz wurde er in den Jahre 1954 – 1959 aufgestaut. Das Bergdorf Fall musste weichen, wurde aber etwas höher neu errichtet. Eine vieldiskutierte Maßnahme. Heute ist der Sylvenstein vor allem eines: imposant!

    Neben der Isar wurden noch zwei weitere Zuflüsse gestaut. Die Dürrach und der Walchen mit seiner eindrucksvollen Klamm. Jeder Zufluss bildet einen der drei Arme am Sylvenstein, die sich fjordartig in die umliegenden Berge schneiden. Viele Bereiche des Sees sind gut erreichbar und bieten auch im Hochsommer noch eine kühle bis kalte Erfrischung. Für kleine Kinder und Nichtschwimmer ist es hier eher nicht geeignet, da es kaum flache Stellen gibt, alle Ufer fallen steil ab und werden schnell tief. Sehr lohnend sind lange Touren mit dem SUP oder im Kanu, die Landschaft ist wunderschön. Passt hier nur etwas auf die Strömungsverhältnisse auf, bei kräftigem Zufluss muss man teilweise ganz schön rudern.

    Früh morgens an der Isarmündung in den Sylvensteinspeicher.

    Chiemsee – Königliche Inseln und Alpenpanorama
    Das „bayerische Meer“, den Alpenblick gibt es gleich inklusive! Als größter See Bayerns mit weitgehend unverbautem Ufer und allen Möglichkeiten, die sich Wasserratten und –sportler wünschen können. Die Hauptattraktion für Besucher bleiben die Herren- und Fraueninsel. Die Liste der Strandbäder ist dabei lang, hier nur ein paar Vorschläge: Besonders schön und kinderfreundlich sind das Strandbad Chiemseepark Seebruck, das Strandbad Gollenshausen und das Strandbad Übersee.

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    Boote, Stege, Berge. Chiemsee pur.

    Schliersee – Ländlich und entspannt
    Der kleine Bruder des Tegernsees ist deutlich kleiner und weit weniger überlaufen. Zum Glück für all jene, die eine entspannte, ländlich geprägte Atmosphäre suchen. Selbst am Wochenende kann man bereits einige Meter abseits der Bundesstraße Richtung Spitzingsee und Bayrischzell stille Plätzchen finden. Trotz exzellenter Wasserqualität bietet der Schliersee nur einen ausgewiesenen Badeplatz: das Strandbad Schliersee an der Seestraße im Südosten des Ortes. Empfehlenswert ist auch der Rundweg um den Schliersee – auf rund 7 km kann man den See zu Fuß oder mit dem Radl erkunden, immer mit einem Fuß im Wasser.

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    Der Schliersee - ein Fleckerl Paradies

    Also, worauf noch warten? Das Angebot ist da, an Wasser mangelt es nicht und es ist doch echt ziemlich heiß, da draußen! Ab an die Seen oder die Isar, rein und erst mal ordentlich erfrischen! 
    Braucht Ihr noch was?

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    Das Sporthaus Schuster ist ein echtes Münchner Original. Fest verwurzelt am Marienplatz in München und in der alpinen Tradition. Es steht für Leidenschaft, Bergsportkompetenz und Menschen, die sich mit dem Familienunternehmen identifizieren. Kurz: für das Schuster-Wir-Gefühl seit 1913.