Bericht vom Matterhorn

Alles schien perfekt.

Mit Mammut und dem Sporthaus Schuster auf das Matterhorn: Bei der #matterhorncalling-Aktion im Juni bekam Schuster-Kunde Thomas die meisten Stimmen – und gewann eine geführte Besteigung des Matterhorns. Dabei läuft beim Bergsteigen nicht immer alles nach Plan. Die Erlebnisse und Eindrücke aus dem Wallis wollen wir Ihnen natürlich nicht vorenthalten, hier Thomas Bericht:

Beim Aufstieg zum Lagginhorn schien noch alles bestens.
Beim Aufstieg zum Lagginhorn schien noch alles bestens.

„Zu allererst: Es war eine tolle Aktion, bei der ich nette Menschen kennengelernt habe und mit ihnen schöne Erlebnisse am Berg hatte. Dafür mein aufrichtiger Dank an das Sporthaus Schuster und Mammut. 

 Aber es läuft nicht immer alles nach Plan, Gipfelerlebnisse, perfekte Bedingungen und schönes Wetter kann man nicht punktgenau buchen. Um am Matterhorn Spaß zu haben, hatte ich mich vorher mit einer ganzen Reihe von Hochtouren gut vorbereitet und zur Akklimatisierung mehrfach in der Höhe übernachtet. Zu Beginn der Hochtourensaison waren die Bedingungen überragend.

Auch die „Aufwärm-Tour“ auf den Pollux vom Klein Matterhorn war eine runde Sache und wir hatten immer besten Ausblick auf das wolkenfreie Matterhorn. Alles schien perfekt. Bis auf den Wetterbericht – der prognostizierte für den Gipfeltag eine Störung. 

Bei noch bestem Wetter erreichten wir die neu eröffnete Hörnli-Hütte, andere Bergsteiger berichteten von optimalen Bedingungen: Man brauche weder Steigeisen noch Pickel in der Gipfelwand... 

Doch leider sollte uns die besagte Störung den Gipfel verwehren. Trotz früherem Start und zügigem Anstieg waren wir gezwungen, wegen zunehmendem Regen noch vor dem Solvay-Biwak umzukehren. Keine Diskussion, so ist das halt, das Risiko zu groß, die Enttäuschung natürlich auch. 

Und dennoch: der Umgang mit dem „Umkehren“ ist auch eine Erfahrung für sich und will gelernt sein. 

Zurück in Zermatt war der Blick auf das Matterhorn wieder frei – ich komme auf jeden Fall wieder!“