Das Campingtopf Einmaleins


Wenn das harte Tagwerk vollbracht ist, dann braucht der Mensch was in den Magen. Ganz besonders unterwegs auf Tour. Also her mit den Töpfen und Pfannen, jetzt wird gekocht! Aber was gibt es da eigentlich passendes? Wo bereite ich meine Mahlzeit fachmännisch zu? Klar, ich brauche einen Kocher, aber mit dem falschen Campingtopf lässt der Erfolg auf sich warten. Gute Wärmeverteilung und das passende Material sind Trumpf. Welches Material man für was braucht und wie praktisch ganze Sets sein können, erklärt unser Experte Stefan Scholz.

Wo liegen die Unterschiede?

Es gibt in erster Linie Töpfe aus Edelstahl oder Aluminium. Die Edelstahlvariante ist etwas schwerer, aber sehr robust. Das Material leitet Wärme hervorragend, ist leicht zu reinigen und sehr kratzfest. Außerdem sind die Töpfe auch Lagerfeuertauglich. Allerdings sind sie zum Braten weniger geeignet, da stärkehaltige Lebensmittel sehr leicht anbrennen.


Beschichtete Töpfe aus Aluminium sind leichter und das Bratgut brennt nicht an. Hier gehört aber zwingend ein Kochlöffel aus Holz oder weichem Kunststoff dazu, damit die Beschichtung nicht beschädigt wird. Neuer sind Töpfe und Pfannen mit Keramikbeschichtungen, diese sind ebenfalls sehr robust und kratzfest.


Wie sinnvoll ist ein Komplettset?


Komplettsets sind optimal aufeinander abgestimmt und perfekt stapelbar. Töpfe, Teller, Schüsseln, teilweise sogar Becher sind im größten Topf untergebracht. Mehr Platzersparnis geht nicht. Also, wer noch nichts hat, oder sich beim Verpacken immer ärgern musste, hier ist die Lösung!


Die Expeditionsvariante

Im Hochgebirge muss es vor allem schnell gehen. Hier kocht auch niemand Menüs, hier wird Wasser erhitzt, abgekocht und Schnee geschmolzen. Dafür gibt es spezielle Topf / Kocher-Kombinationen, die äußerst energiesparend, effizient und schnell funktionieren. Bei MSR beispielsweise durch die Erzeugung von Strahlungswärme. Perfekt für Trockennahrung und Heißgetränke.


Die Sache mit dem Aluminium

Unbeschichtete(!) Aluminiumtöpfe sind zwar sehr günstig, sollten aber nicht zur Zubereitung von basischen, säure- oder salzhaltigen Speisen und Getränken verwendet werden. Aluminium reagiert mit Säure, Lauge und Salz und kann dann beim Verzehr aufgenommen werden.
Also Fazit: Wasser kochen kein Problem, wer aber richtig kochen will, sollte auf die beschichteten Aluminiumtöpfe oder Edelstahltöpfe zurückgreifen.

Etwas Licht ins Dunkel gebracht? Wenn Ihr die Topfsets ansehen wollt, dann kommt doch im Geschäft vorbei. Stefan Scholz und seine Kollegen beraten Euch gerne. Natürlich gibt es das komplette Sortiment auch online >>und zwar hier.