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    Davos schön ist!

    Da, wo’s schön ist. Eigentlich stimmt das berühmte Wortspiel nicht ganz, denn der Ort Davos ist nicht sonderlich hübsch. Die Trails, die ihn umgeben, machen das aber um Längen wett. Nicht nur deswegen sollte jede*r ambitionierte Mountainbiker*in Davos einen Besuch abstatten. Besonders empfehlenswert: Der Alps Epic Trail.

    Auf Wiesen jauchzen vor Flowfreude, mich an steilen, felsigen, verblockten Stellen in alpinem Gelände voll konzentrieren und in engen Kurven und über schwierige Wurzelteppiche mein ganzes Können auspacken – die Trails in Davos bieten alles, und verlangen mir alles ab. Sie sind abwechslungsreicher als jeder Bikepark und liefern das perfekte, naturbelassene Gesamtpaket. 

    Alps Epic Trail vom Jakobshorn nach Filisur

    Der berühmteste Davoser Trail ist der 40 Kilometer lange Alps Epic Trail vom Jakobshorn nach Filisur. 2014 hat die IMBA, die International Mountain Bicycling Association dem Trail das Prädikat Epic verliehen. Nur eine Handvoll Trails in Europa tragen diese Qualitätsauszeichnung und Mountainbike Foren und Zeitschriften liest man, der Alps Epic Trail trage sie zurecht: Außer grandiosen Ausblicken schenke er einem gar nichts, denn auch wenn er technisch nicht sehr schwierig ist, fordern Wurzeln und verblockte Stellen bergauf wie bergab volle Konzentration. Auch als guter Biker habe man an dem Trail einen ganzen Tag zu knabbern – sowas gäbe es sonst kaum in den Alpen. Klar, dass ich diesen Trail fahren wollte, fahren MUSSTE.

    Berühmter, beliebter Alps Epic Trail

    Ausgerechnet den Schweizer Bundesfeiertag, den 1. August, suche ich mir aus, um den Alps Epic Trail unter die Stollen zu nehmen. Als ich die Massen an Fahrrädern in der ersten Gondel hoch zum Jakobshorn sehe, vergeht mir die Vorfreude. Wie soll das gehen? Und dann auch noch mit den ganzen Wanderern? Überraschenderweise geht es: Die Mountainbiker verteilen sich auf dem riesigen Spielplatz rund um Davos so, dass man nie jemandem am Hinterreifen klebt und auch nie das Gefühl hat, gleich überrannt zu werden.

    Trail Tolerance – Wanderer und Mountainbiker in friedlicher Koexistenz

    Davos setzt seit Jahren mit Erfolg auf Trail Tolerance: Wanderer und Mountainbiker teilen sich dieselben Wege. Die Tourismusverantwortlichen der Region klären beide Parteien zum Beispiel auf ihrer Website und mit Hinweisschildern am Eingang der Trails auf. Das Konzept scheint aufzugehen: Die Wanderer schimpfen nicht, im Gegenteil, sie scheinen sich über die zweirädrige Gesellschaft auf ihrem Weg sogar zu freuen. Auch wenn ich kein schwarzes Schaf bin, immer bremse und an Wanderern langsam und rücksichtsvoll vorbeifahre, dabei in der jeweiligen Landessprache Servus, Griasdi, Pfiadi, Merci vielmal oder Danke sage, vielleicht auch einen gewissen Frauenbonus habe, habe ich das so noch nirgends erlebt. Die Begegnung zwischen Wanderern und Bikern, die andernorts zu Trailsperren, oder sogar Fallen auf den Trails und Gerichtsverhandlungen führt, ist in Davos nur von Freude über den gemeinsamen und geteilten Spielplatz bestimmt.

    Davos – das Single Trail Paradies der Alpen

    Der Alps Epic Trail enttäuscht mich auch sonst nicht: Er ist genauso wie in einschlägigen Medien beschrieben. Und damit auch, wie die meisten Davoser Trails

    – nicht total verrückt schwierig, aber durchaus anspruchsvoll, mit der ein oder anderen Herausforderung an Können, Kondition und Mut

    – naturbelassen und von einer täglich eingesetzten Trail Crew aufgeräumt, um Hindernisse bereinigt und mit dem ein oder anderen Anlieger oder Drop versehen – aber eben nicht „totgebaut“

    – die perfekte Kombination aus Flow und technischem Anspruch.

    – und (auch für fortgeschrittene Mountainbiker) alles andere als langweilig.

    Ich wusste nach meinen beiden Davos-Besuchen ganz genau, was ich noch trainieren muss, um NOCH MEHR Spaß auf diesen epischen Trails zu haben. Die Region Davos Klosters ist zu Recht für viele DAS Single Trail Paradies der Alpen. Ihr solltet da hin, Davos schön ist – für Mountainbiker.   

    Text: Katharina Kestler

    Fotos: Sebastian Hofer / click.inspired

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