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    Seven Summits der Alpen- Grauspitze

    Eine Woche nach Rückkehr von den „großen Drei“, geht die Reise von Maggy und Anja bereits weiter ins Rätikon-Gebirge. Die Vordere Grauspitze, mit 2599 Metern der höchste Berg im Fürstentum Liechtenstein und damit der niedrigste Berg im Rahmen ihres Seven European Summits Projektes, ist an der Reihe.

    Der "Grauspitz" ist eigentlich ein Doppelgipfel und besteht aus Hintergrauspitz (2574m) und Vordergrauspitz (2599m), welche beide unterschiedlichste Namen tragen und direkt an der Schweizerischen Grenze liegen.

    Ausgangspunkt für deren Besteigung ist die kleine Ortschaft Malans im Rheintal zwischen Sargans und Chur in der Schweiz. Von hier aus nehmen wir die Älplibahn, die zum Erlebnis "Besteigung der Vorderen Grauspitze" mit dazu gehört. Es verkehren kleine viersitzige Gondeln, die unbedingt vorab mit gewünschter Uhrzeit reserviert werden müssen. An der Bergstation auf 1801 Metern angekommen, verläuft unsere Tour zunächst bei strahlendem Sonnenschein auf leichten Almwegen und -pfaden, die sich auf einem niedrigen Pass bergan schlängeln. Doch die Freude über die gerade gewonnenen Höhenmeter währt nicht lange, da es nach Überschreiten des Passes wieder lange bergab geht. Genauer gesagt bis zum hin zum malerisch gelegenen Unterst See, der den Grauspitzen direkt zu Füssen liegt. Wir passieren zwei alte Felstunnel und kommen zur Alpe Ijes, die nur aus einem Haus und ein paar Almwiesen besteht. Von hier aus sieht man zwar bereits den Gipfel der Grauspitz, doch keinen Weg dorthin. Außer uns und dem Hüttenwirt ist weit und breit auch keine andere Menschenseele unterwegs. Zurecht, wie sich später herausstellt...

    Ein steiler Grasrücken zieht sich westlich der Alp Ijes bergan, bei dessen Anstieg sich die Wetterbedingungen gefühlt minütlich verschlechtern. Der Schnee wird immer mehr und Nebel zieht auf. Wir stützen uns mit aller Kraft auf unsere Stöcke, um den Berg nicht wieder hinab zu rutschen - teilweise sind wir am niedrigsten der Seven Summits sogar auf allen Vieren. Wir treffen auf eine Herde Steinböcke, die uns kritisch beäugt, bevor wir den Südostgrat der Hinteren Grauspitze erreichen.

    Aufgrund des vielen Neuschnees entscheiden wir uns gegen die Kletterei über die Hintere Grauspitze und steigen durch die verschneite Süd-Ost Flanke erst wieder ein Stück vom Grat ab, um dann zwischen den beiden Gipfeln wieder aufzuklettern. Auch dieser Weg ist nicht ohne und wir rutschen und stapfen weiter durch den Schnee, mit nur einem Ziel vor Augen: den Gipfel zu erreichen. Wir haben die Zeit im Nacken sitzen und wissen, dass wir, wenn wir nicht bald ankommen, umdrehen müssen. Die letzte Bahn ins Tal fährt um 18 Uhr und irgendwann wird es auch dunkel. Doch dann, drei Stunden später als geplant, erreichen wir tatsächlich den höchsten Punkt Liechtensteins. Wir sind einfach nur erleichtert, wissen aber, dass der Abstieg ebenfalls einiges mehr an Zeit in Anspruch nehmen wird als geplant und machen uns daher zügig auf den Rückweg. Der Abstieg zur Alp Ijes gestaltet sich ähnlich wie der Aufstieg. Wir rutschen (teilweise sitzend) den Schneehang hinunter. Müde und erschöpft erreichen wir kurz nach 18 Uhr die Bergstation und fahren mit einer der letzten Personal-Gondeln hinab ins Tal. Ein langer Tag geht zu Ende.

    Fazit: Eine schöne und lange Wanderung, die unter solchen Bedingungen aber nicht unbedingt zu empfehlen ist, da sich der Auf-/Abstieg ab der Alp Ijes als eher schwierig gestaltet. Ansonsten eine sehr vielseitige Tour über wunderschöne Almwege mit traumhafter Bergkulisse, vorbei an glasklaren Bergseen.
    Die Vordere Grauspitze hat uns mal wieder gezeigt, wie unberechenbar die Berge sind. Nur weil es der „niedrigste“ Gipfel ist, ist es noch lange nicht der „einfachste“. Unter gewissen Wetterbedingungen kann jeder Berg zu einer echten Herausforderung werden und darf niemals unterschätzt werden.

    Gespannt geht es schon bald weiter, zum letzten unserer Seven European Summits – Triglav, wir kommen!

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