Freerider Henrik Windstedt im Interview

Henrik Windstedt ist einer der erfolgreichsten Freerider weltweit. Ausgefeilte Technik, hohe Geschwindigkeit und massive Sprünge, seine Abfahrten sind einfach überwältigend. Wir haben uns mit dem Freeride World Tour Gewinner zum Interview getroffen und mit ihm über Erfolge, Training und Partner Peak Performance geratscht. Er hatte uns einiges zu erzählen.

Hallo Henrik, danke dass du dir Zeit für uns nimmst! Sicher steckst du schon mitten im Training für die kommende Saison, oder?
Ja, allerdings geht das mittlerweile über das ganze Jahr. Ich nehme mein Training heute deutlich ernster und lege einen großen Fokus auf Kern- und Ausdauertraining.

Wann hast du eigentlich mit dem Skifahren angefangen? Liegt die Leidenschaft dafür bei dir in der Familie?
Ich fahre eigentlich schon immer Ski. Aufgewachsen bin ich in Åre, Schweden, mein Vater war damals schon Skilehrer und meine Familie führte ein Restaurant direkt neben den Skipisten. Ich hatte die Möglichkeit, Ski zu fahren, wann immer ich Lust dazu hatte. Zu meinem Glück liebe ich es!

Und irgendwann kam Peak Performance. Seit wie vielen Jahren arbeitet ihr jetzt zusammen?
Seit 1999 (lacht)! 18 Jahre ist das jetzt her, seit wir erstmals zusammen arbeiteten. Peak Performance ist ein großartiger Partner, wenn man meinen Sport betreibt. Sie gehören beim Freeride immer schon in doppelter Hinsicht zu den ganz großen: einerseits machen sie hervorragende Skibekleidung, zum anderen unterstützen sie viele wichtige Projekte und Events.

Was ist Dein Lieblingsprodukt aus der neuen Peak Performance Kollektion?
Vergangenen Winter bin ich sehr viel mit der Alpine-Serie gefahren, sie ist einfach perfekt für mich. Ich mag die Passform wirklich sehr! Mir gefallen längere Jacken und der lockere Baggy-Style bei Hosen einfach viel besser.

Du bist siebenfacher Gewinner der Scandinavian Big Mountain Championships und hast außerdem schon die Freeride World Tour für dich entschieden. Wie oft fährst Du eigentlich bei guten Konditionen wöchentlich?
Sooft ich kann. Wenn ich zu Hause in Schweden bin, versuche ich jeden Tag rauszugehen. Die Bedingungen sind nicht immer die besten, aber dann gehe ich eben auf die Piste und hab dort meinen Spaß. Es gibt Tage, da fahre ich nur eine Stunde, an anderen den ganzen Tag, aber alles in allem bin ich ungefähr fünf Tage die Woche im Schnee.

Wie ergänzt du dein Training während der schneefreien Sommermonate?
Die letzten Jahre geh ich mehr und mehr zum Laufen, allerdings nie weiter als 5-7 km und zusätzlich mache ich viel Intervalltraining. Für Kraft und Schnelligkeit. Ich fahr auch Mountainbike und Motocross, das ist sehr gut um ein Gefühl für Geschwindigkeit zu bekommen und die Reaktionsfähigkeit zu erhöhen. Beim Freeriden sind schnelle Entscheidungen ein ganz essenzieller Faktor.

Was sind denn deine bevorzugten Übungen in der Nebensaison?
Alles was eine gute Kernstärke trainiert. Außerdem arbeite ich gerade viel an meinen Unterschenkel-Muskeln. Für mich ist es ganz essentiell, einen funktionellen Körper zu haben. Der Oberschenkelmuskel macht beim Skifahren die meiste Arbeit, im Gegenzug wird der Unterschenkel eher unterfordert. Daher ist er sehr verletzungsanfällig, wenn er kein Ausgleichstraining bekommt.

Super, vielen Dank, Henrik! Dann wünschen wir dir noch einen überragenden Winter!

Ihr wollt Henrik beim Training sehen? Dann schaut euch das mal an: