ISPO News: Rucksack, Ski und Schuh

 


Die ISPO schlägt so ziemlich jede Trainingseinheit! Am Ende des Tages ist man unglaublich erschöpft – nur hat man leider keine frische Luft in den Lungen. Wenn schon die Luft in den Hallen nicht frisch ist, die Produkte sind es! Und gerade im Bereich Hartware gibt es viele Neuerungen und Trends und dadurch enorm viel zu sehen... Vom Helm über den Rucksack bis hin zum Schuh und Ski. Von einer kleinen Auswahl berichten wir hier:


 


Bei uns ist der Fischer Vacuum eigentlich seit seiner Einführung einer der beliebtesten Skischuhe. Das Feedback, das wir erhalten ist wirklich super. Bekannt ist der Vacuum für seine Anpassbarkeit und die ‚ungerade’ Fußstellung. Es gibt uns natürlich ein gutes Gefühl, wenn Kunden berichten, dass sie das erste Mal schmerzfrei im Schuh stehen! Die Neuerung im Winter 14/15: Der Vacuum für Skitourengeher! Auch beim Transalp Vacuum TS Lite (als Männer- und Frauenmodell) steht man mit den Fußspitzen leicht nach außen im Schuh. Und er ist natürlich ebenfalls vollständig anpassbar. Das heißt: Die Abfahrts/Aufstiegs-Hybridkonstruktion aus Deckel und Überlapper kann komplett auf jeden Tourengeherfuß individuell geformt werden, so wie der Thermo-Innenschuh auch.


 


Immer eine Show ist der Stand von K2. Über kleine Brücken mussten wir gehen, um in die Holzhütte zu gelangen, wo die Produkte gezeigt wurden. Besonders gefallen hat uns die Erweiterung des Freerideschuh-Segments. Der Pinnacle kommt im aktuellen Winter schon super an und kommende Saison gibt es mit dem Pinnacle 100 das Einsteigermodell. Auch die Freeriderinnen werden mit zwei neuen Schuhen versorgt: Der Minaret 100 (für die sportliche Fahrerin) und der Minaret 80. Hier wird einiges an Technologien aufgefahren und was die Schuhe für uns besonders spannend macht: Er hat viele variable Anpassbarkeiten! Wir können als Boot Fitter-Spezialisten hervorragend mit dem Schuh arbeiten: Vom Keil über die Sohle bis zum Innenschuh lässt er sich gut individuell anpassen. Beim Thermo-Innenschuh interessant: wenn man ihn erwärmt nimmt er wieder seine Ursprungsform an und kann somit immer aufs Neue angepasst werden.


 


Wenn die Messe von einer Sache dominiert wurde, dann von Airbag-Rucksäcken. Überall waren die Luftkissen zu sehen, an jeder Ecke zischte die demonstrative Auslösung... Eigentlich kaum ein Rucksackhersteller, der nicht mit einer Airbag-Variante aufwartete. Ein neues System präsentierte Black Diamond mit dem Jet Force. Man hat schon im Vorfeld einiges darüber gehört, aber finale TÜV-Abnahmen stehen noch aus. Vielversprechend klingt das System! Es kommt nämlich ohne Kartuschen aus, weil es ein Düsengebläse einsetzt. Die Luft wird dabei aus der Atmosphäre entnommen und der Ventilator befüllt einen Airbag mit 200 Liter. Dadurch ist das System immer wieder einsatzbereit und der Akku, der das Ganze betreibt, soll mindestens vier Auslösungen ermöglichen. Wir halten Euch auf dem Laufenden in punkto Sicherheitsabnahme – und führen den Jetforce ab nächster Saison dann auch im Sortiment.


 


Bei Völkl kommt der Racetiger mit neuen Modellen, neuen Technologien und neuem Design. Es gibt zwei völlig neue GS- und SL-Modelle. Beim Riesenslalom-Renntiger Speedwall GS UVO spart die Holzkern-Leichtbauweise und das kräftig grammreduzierte Bindungssystem deutlich an Gewicht. Dazu kommt der UVO-Vibrationsdämpfer, der uns bei ersten Tests schon gezeigt hat, wie ruhig der Ski läuft. Das gleiche gilt für die Slalomausgabe vom Speedwall UVO, der mit seinem Tip-Rocker unglaublich wendig ist – auf diese Ski freuen wir uns wirklich in der kommenden Saison.


 


Im Langlaufbereich werden wir einer der wenigen Spezialisten sein, die von Madshus die neue empower-Technologie an die Hand bekommen. Damit können wir schnell und einfach den optimalen Langlaufski für den Kunden finden. Und das läuft so ab: Im Ski ist ein Chip integriert, der mit dem großen ‚Madshus-Computer’ kommuniziert. Hier sind die Biegelinien jedes einzelnen Skis gespeichert. Wir brauchen so unsere Kunden nur nach Gewicht, Größe, Fahrkönnen fragen und finden schnell das individuell perfekte Modell. Dazu gibt es eine passende App, auf der zum einen die DNA des Skis gespeichert ist, zum andern aber auch viele weitere Infos wie Wachstipps etc...


 


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