Katalog-Fotoreise ganz mobil

Eine Winterreise mit dem Wohnmobil? Die zunächst aus der Not geborene Idee wurde für Klaus Fengler und sein Fototeam zum Glücksfall…

Aber alles der Reihe nach

Mit einer traumhaften Winterlandschaft und geradezu riesigen Schneeflocken am Aschauweiher in Bischofswiesen fing alles zunächst ganz prächtig an. Mit insgesamt 22 Loipenkilometern und neun Schwierigkeitsgraden findet der passionierte Langläufer in dieser Gegend alles, was sein Herz begehrt- dank Flutlicht auf den Stadionrunden sogar bis in die Abendstunden. Als für unser Fototeam dann aber die Zeit gekommen war, in den südlichen Alpenraum weiterzuziehen, wollte Frau Holle nicht mehr so recht weitermachen mit den frischen Flocken.

Das fahrende Dach erwies sich als perfekt! 

Und so entstand die Idee dem Winter einfach dorthin hinterher zu reisen, wo er sich eben gerade herumtreibt. Die anfängliche Skepsis, ob eine Winterreise mit einem Wohnmobil zu bewerkstelligen sei, entpuppte sich dabei schnell als unbegründet- oder eigentlich ganz anders: Das fahrende Dach erwies sich als perfekt! Denn auf der Weiterfahrt zum Pitztaler Gletscher konnte das Team kurzerhand direkt an der Talstation stehen bleiben und dort übernachten. Mit der supermodernen, beheizten Wildspitzbahn dauert es heutzutage übrigens nur noch knappe sechs Minuten hinauf zu Tirols höchstem Gletscher und damit zur atemberaubenden Aussicht über die glitzernde Schneelandschaft und die umliegenden Berggipfel.

Vom Pitztal ging's dann weiter in eine der schneesichersten Regionen der Alpen: zum Arlberg nach St. Anton. In Pettneu kann man komfortabel am Wohnmobil-Camingplatz stehen bleiben. Unschlagbaren Vorteil dabei: Man ist schon direkt vor Ort und kann so früh auf der Piste sein, dass der Schnee noch vollkommen unberührt ist und man die ersten Spuren des Tages auf der Piste hinterlassen kann. Trotz solch stiller, erhabener Momente ist der Arlberg aber mehr für Action, Spaß und Nervenkitzel bekannt: Denn das Gebiet ist ein absolutes Freeride-Eldorado! 200 km Tiefschneeabfahrten warten auf alle, die es lieben, abseits überfüllter Pisten frische Lines in unberührten Pulverschnee vom Feinsten zu Hinterlassen. Ob raffinierte Sprünge über Felsen oder knackige Tree-Runs durch verschneite Nadelwälder - der Arlberg lässt keine Wünsche offen. Wer dann am Abend nach einem langen Tag im Tiefschnee müde ist und schwere Beine hat, kann in einem der vielen Gasthäuser und Restaurants der Region einkehren und es sich gut gehen lassen.

Klaus Fengler und sein Team feierte den krönenden Abschluss der Fotoreise dann natürlich auch noch mal mit einem Umtrunk im Wohnmobil. Toll war's, auf eigene Faust durch den Winter zu touren!

Zu sehen sind die ganzen tollen Bilder natürlich in unserem aktuellen Schuster-Winterkatalog.