Kühl im Süden: Unsere heißen Sommertipps

Schön, wenn es heiß her geht, aber ein wenig Abkühlung tut gut! Wir haben uns im Hause umgehört und von den Kollegen ein paar Sommertipps zusammengetragen, wo das Sporteln an heißen Tagen angenehmer ausfällt – und wo man sich sein Belohnungs-Eis holen sollte...
Gute Wahl: Zeit und Ort
An heißen Tagen sollte man die frühen Morgenstunden nutzen. Wenn die Hitze sich noch nicht zu sehr aufgestaut hat und die Ozonwerte auch niedriger sind, sportelt es sich deutlich besser.
Wer nicht in der Sonne brezln will, sollte seine Tour in entsprechend schattige Regionen verlegen. Sonnige Südhänge sollte man bei Hitze genauso vermeiden wie an schneeschwachen Skitourentagen. Statt dessen suchen nach Strecken, die im Wald verlaufen, gern auch am Bach entlang und generell so viel Baumschutz und Wasser-Erfrischung bieten wie möglich.
Ein paar Empfehlungen von unserer Seite:
Klettern
„Im Sommer ziehe ich mich gerne in die etwas höheren Gebiete zurück. Die ewigen Jagdgründe im Zillertal zum Beispiel sind ideal, die Felsen haben fast alle irgendwo schöne „Schattenseiten“ und liegen direkt am Fluß. Das Bouldergebiet „Zillergrund Wald“ liegt, wie der Name schon sagt, tief im dichten Bergwald.
Für einen mehrtägigen Bouldertrip sollte man unbedingt einmal nach „Magic Wood“ in der Schweiz. Am besten unter der Woche, an den Wochenenden herrscht mittlerweile reger Andrang.
Schnell erreichbar ist natürlich Kochel, hier sind aber starke Finger Pflicht, die Routen sind meist im oberen Schwierigkeitsgrad. Für die Mühen kann man sich danach mit einem Sprung in den kühlen Kochelsee belohnen.
Dann gibt es noch die schöne Fränkische! Dort gibt es einige Gebiete die vollständig im Wald liegen. Eines davon ist der Sektor „Grüne Hölle“, hier findet man auch im Sommer schattige Kletterei an kühlem Fels – und hier und da ein paar Zecken… Dafür ist die nächste Brauerei nicht weit.“
Bike
„Ich suche mir bei heißen Temperaturen immer Bike-Strecken mit so viel Bach-Anteil wie möglich – und ein See auf dem Weg schadet auch nicht. Ich mag das Unkenbachtal bei Reit im Winkl sehr gern oder starte von Eschenlohe entlang der Eschenlaine. Noch eine meiner Lieblingsecken: die Jachenau. Von hier geschützt im Wald hinüber zum Walchensee und zurück.“
Rennrad
„An heißen Rennradl-Wochenenden starte ich entsprechend früh. Es ist kühler, die Straßen leerer und die Seen sind noch nicht bevölkert. Es kann schon vorkommen, dass ich eine kurze Schwimmrunde einlege. Auf den Münchner Hausrunden bieten sich einige Gelegenheiten und ich meine damit nicht Starnberger- oder Ammersee... Beim Deininger Weiher ist meist viel los, deswegen hüpfe ich lieber in den Aufhofner oder den Harmatinger Weiher. In Richtung Glonn und Aying gibt es den Kastensee oder den Lauser Weiher – da bringt man ein wenig Moor mit zurück auf den Sattel. Ansonsten bin ich natürlich wahnsinnig schnell auf dem Renner unterwegs und profitiere so vom kühlenden Fahrtwind...“
Wanderungen & Wasser
„Es gibt in unserem schönen Süden ja ausreichend kühle Tobel oder Klammen für Touren, gerade auch mit der Familie. Einen Ausflug in die Partnachklamm kann man je nach Lust gestalten, weil es einige Stellen gibt, wo man ein- bzw aussteigen kann. Und dann am Schluss die Füße rein in die Partnach! Ums Eck in Grainau liegt die felsige Höllentalklamm. Letztes Jahr war ich auch ab und an im Oberallgäu unterwegs. Da gibt es die Starzlachklamm beim Grünten und die Breitachklamm bei Oberstdorf.“
„Mein heißer Tipp: Die Gumpen am Sylvensteinsee. Wenn man von Lenggries kommt, direkt nach der Isarbrücke rechts auf dem kleinen Parkplatz das Auto abstellen. Von hier geht ein Weg zu einer Kuhweide. Man braucht ungefähr 10 Minuten, dann hört man schon das Gurgeln. Oder den Staffelgraben: Dafür muss man ein Stück weiter fahren, Richtung Vorderriß. Auf der rechten Seite kommt nach knapp 6 km ab Staumauer ein Parkplatz und von hier führt ein Weg runter zum See und zu einem Damm. Den überquert man und geht dann immer den Weg entlang. Rechtskurve, Linkskurve und von dort einen steilen Pfad rechts hinauf bis man einen Bach und bald die Gumpen erreicht. Der Weg entlang des Baches erfordert Trittsicherheit und an manchen Stellen auch Schwindelfreiheit! Wer sich hier noch nicht so auskennt, sollte sich das vorher auf der Karte oder im Internet genauer ansehen. Aber ganz alleine wird man eh nicht unterwegs sein.“
Gute Wahl: Verpflegung
Bei unserer „In-House Recherche“ brach wiederholt eine heftige Diskussion über die optimale Sommerverpflegung aus. Sprich: Wo gibt’s die besten Eisdielen. Wir wollen keine Ranglisten aufstellen, aber folgende Örtlichkeiten werden von den Schuster Mitarbeitern sehr, sehr gerne aufgesucht – hier die Lieblings-Eisdielen in München der Kollegschaft:
In München:
- „Das Jessas in der Klenzestraße, das zum Café Maria und der Bar Josef gehört.“
- „Ganz klar: Del Fiore am Gärtnerplatz!“
- „Hab ich gerade neu entdeckt: Das True & 12 in der Rosenheimerstraße. Ein wenig künstlerisch und alles selbstgemacht vom Eis bis zur Waffel.“
- „Allen Sendlingern empfehle ich das Eiscafé Florenz in der Implerstraße, gleich bei der U-Bahn Brudermühlstraße.“
- „Bei mir ums Eck in Schwabing gibt’s leckerstes Bio-Eis bei Gelato Bartu – oder etwas nördlich in Schwabing, das Trampolin.“
- „Wirklich crazy ist Der verrückte Eismacher in der Amalienstraße. Auch was für geschmackliche Mutproben.“
- „Schlange stehen beim Ballabeni in der Theresienstraße gegenüber dem Museum Brandhorst.“