Lowe Alpine - Weniger Mesh = Bessere Belüftung


So, endlich am Gipfel! OBEN! Jetzt erst mal die Aussicht genießen, Rucksack runter, waaaahhh! Der Klassiker. Klatschnass am Rücken und sofort wird alles kalt. Die auch schon nicht mehr ganz unbekannte Lösung: Netzrückensysteme. Der Rucksack wird auf Abstand gehalten und die Luft kann zirkulieren. Das durchgehende Netz liegt aber immer noch vollständig an. Bis jetzt. Bei ihrer neuen AirZone Technologie hat Lowe Alpine es erfolgreich geschafft, die Auflagefläche am Rücken nochmals zu minimieren. Und das alles ohne Stabilitätsverlust!

Wie funktioniert das Ganze? Auch hier wird das Rückenteil des Rucksackes durch ein gespanntes Netz vom Rücken ferngehalten. Nur mit einem feinen Unterschied: Es handelt sich lediglich um zwei schmale Netzstreifen mit ausgesparter Rückenmitte. Das kann doch nicht mehr bequem sein? Oh doch. Die Hauptauflageflächen sind nämlich mit einem extrem grobporigen Meshmaterial abgepolstert. Das gleiche Prinzip findet man auch an den Hüftgurten, diese sind ebenfalls mit der mittigen Aussparung versehen und ansonsten kräftig, aber luftdurchlässig gepolstert.

Die Rückensysteme gibt es in einer verstellbaren und einer fixen Variante. Weitere Vorteile der neuen Rucksäcke sind natürlich das geringere Gewicht durch weniger und leichteres Material, sowie die Glasfaserplatte im Rücken. Die Taschen an den Hüftgurten sind nicht mehr mit dem Gurt verbunden sondern frei, dadurch lassen sie sich viel besser bepacken, auch wenn der Hüftgurt auf Spannung ist. Die Seitentaschen sind aus flexiblem Material und passen sich je nach Ladung optimal an.

Also alles in allem ein äußerst komfortabler, durchdachter Rucksack mit überragendem Tragegefühl. Besonders in der warmen Jahreszeit ein Ausrüstungsteil das enorm punktet!