Der Hund hieß Barry – die Barryvox-Story

Mammut-Barryvox-S

Damals, 1968, in einem Jahr, da in der Welt ohnehin viele weitreichende Veränderungen anstanden, da erblickte das erste Barryvox das Licht der Welt. Ein massiger, gelber Kunststoffblock mit der neuesten Technik zur Lawinen-Verschütteten-Suche. Eine echte Revolution! Passt ja . Allerdings war es der Öffentlichkeit anfangs noch nicht wirklich zugänglich, Auftraggeber war die Schweizer Armee.
Namensgeber des Gerätes war übrigens Barry, ein Lawinenhund, der von den Mönchen auf dem großen Sankt Bernhard eingesetzt wurde und der über 40 Menschen gerettet haben soll.

Ein wenig zur Barryvox-Evolution

Diese Version wurde einige Jahre später von einer leicht überarbeiteten, roten Ausführung abgelöst, die gelbe aber weiterhin auf dem freien Markt verkauft. Etliche Weiterentwicklungen und ca. zwei Jahrzehnte später, kam 1998/99 das erste digitale Barryvox mit Zwei-Antennen System auf den Markt. Erstmals vertrieben durch Mammut.

Überlebenswichtige Minuten konnten gewonnen werden!

2005 folgte der nächste große Schritt, das Barryvox Pulse erschien mit grafischem Display und drei Antennen. Die neue Technik funktionierte auch in ungünstigen Situationen sehr zuverlässig und zeigte erstmals die Vitaldaten von Verschütteten an. Außerdem war es hier möglich, bei Mehrfachverschüttungen die einzelnen Sender zu markieren und somit zu trennen. Das machte es einer suchenden Gruppe deutlich leichter. Während die einen gruben konnten die anderen bereits weitersuchen. Überlebenswichtige Minuten konnten gewonnen werden.

2011 bekam das Pulse einen kleinen Bruder. Das Barryvox Elements. Preisgünstiger, die Bedienung auf eine Taste reduziert und selten gebrauchte Menü-Optionen wurden entfernt. Die Funktion des analogen Empfangs gab es hier nicht.

Barryvox & Barryvox S

Jetzt ist es wieder Zeit, in diesem Winter gibt es gleich zwei Neuerungen. Einmal das neue Barryvox, welches der direkte Nachfolger vom Barryvox-Elements darstellt. Drei Antennen, digitale Suche und Markierfunktion. Neu: die Antennen sind jetzt versetzt angeordnet um eine eventuelle Störung durch das Display zu verhindern.

Die große Neuerung dieser Saison ist aber das neue Barryvox S, die Weiterentwicklung des erfolgreichen Pulse. Das neue Gerät verfügt über mehr Sensoren, und ein großflächigeres Display mit höherer Auflösung. Auch die analoge Suche ist hier wieder möglich. Dem Suchenden wird jetzt angezeigt, wie lange er mit höherer Geschwindigkeit ein großes Gebiet absuchen und ab wann er Sendesignale empfängt und sich dementsprechend langsamer und gezielter bewegen sollte. Eine sehr hilfreiche Unterstützung im ersten Schreckzustand.

Das Barryvox S kann gleichzeitig die Signale von sehr unterschiedlich weit entfernten Sendern verarbeiten und weist über den gesamten, von der Norm zugelassenen Sendefrequenzbereich die gleiche Empfindlichkeit auf. Außerdem werden Störungen besser erkannt, das Gerät passt sich automatisch an vorhandene Störgeräusche an.

Natürlich funktionieren auch die ganzen Basisfunktionen des oben beschriebenen Barryvox.

Ihr wollt mehr erfahren? Dann schaut doch einfach bei uns in der Skitouren-Abteilung im 2. Stock vorbei. Unsere Experten helfen euch gerne weiter. 
Zu weit? Dann ruft gerne an, unter: 089-23 707 147

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