The white maze – Matthias Mayr im Interview

2006 startete er eine wissenschaftliche Untersuchung, bei der er belegte, dass Freerider die höchsten Adrenalin-Messwerte im Sportbereich aufweisen. Eine der Testpersonen: Er selbst. Kein Wunder eigentlich, denn der österreichische Freerideprofi und Sportwissenschaftler Matthias Mayr fährt seit Jahren die wildesten Hänge weltweit. Gerne auch mal verbunden mit einer kleinen Expedition und nicht weniger wilden Aufstiegen. Kurz - es darf schon richtig zur Sache gehen.
Mit uns sprach er nun über seinen neuen Film „The white maze“ und die neue Heli Line von Sponsor Peak Performance.

Matthias, danke, dass Du dir Zeit für ein paar Fragen nimmst! Du wirst ja gerade schon wieder schwer in den Alpen unterwegs sein, oder?

Nein, im Herbst bin ich fast ausschließlich mit unserem Film auf Tour. Derzeit gerade in Helsinki. die letzten Jahre war es ohnehin nie interessant im Herbst freeriden zu gehen, aber heuer könnte sein, dass ein Jahrhundertwinter kommt…

Dein neuer Film „The white maze“ spielt im Tscherski-Gebirge, mitten im arktischen Sibirien. Wie bist Du auf die Region aufmerksam geworden?

Wir sind beim Heimflug von Petropavlovsk, nach unserem Onekotan-Projekt, über Sibirien geflogen und haben dabei über die gewaltigen Gebirgszüge unter uns gestaunt. Irgendwie haben sie uns dann nicht mehr losgelassen.

Wie lange habt Ihr diese Unternehmung geplant?

Wir haben im letzten Spätsommer begonnen, und sind dann letztlich diesen Mai auf dem Gora Pobeda gestanden.

Was war denn der eindrucksvollste Moment während der Dreharbeiten?

Mit Sicherheit die Zeit bei der Nomaden Familie. Menschen die in so unwirtlicher Umgebung so glücklich leben findet man selten.

Du wirst ja von Sponsor Peak Performance mit der Heli Line ausgestattet. Was ist denn Dein persönliches Fazit, bei einem solchen Allround-Einsatz?

Wenn man wochenlang das gleiche trägt und die Ausrüstung intensiv beansprucht wird, ist man schon froh, dass alles höchste Qualität hat und immer funktioniert.

Die Funktionalität der einzelnen Komponenten einer solchen Extrem-Kollektion muss doch perfekt aufeinander abgestimmt sein, oder?

Klar. Es muss gut zusammen aussehen (lacht). Die einzelnen Teile müssen sich natürlich top ergänzen, vor allem was Wärme, Gewicht und Belastbarkeit angeht.

Und funktioniert?

Super! Das ist auch Grundvoraussetzung und der Grund warum ich nur auf Material höchster Qualität vertraue. Denn wenn es nicht mehr funktioniert, kann es 1300km entfernt vom nächsten Spital Probleme bereiten, wenn man zu frieren beginnt. 


Es gibt doch sicher ein ganz spezielles Lieblingsteil?

Meine Skijacke und Hose, heli vertical

Letzte Frage: Gibt es schon wieder ein neues, eher außergewöhnliches Ziel und kannst Du uns das schon verraten?

Naja, zumindest so viel: Gibt es, wir fahren diesmal in den Süden. Angeblich ist es dort wärmer, haben die Pinguine uns erzählt…

Danke Matthias! Dann sind wir mal gespannt, wenn es konkreter wird.