Mountain Festival – Das Event für alle ambitionierten Bergsportler

Vom 14.-17. September fand das zweite Mountain Festival von The North Face statt. Umgeben von einer atemberaubenden Natur war das Basecamp wieder in Lauterbrunnen in der Schweiz. Sabrina, Konstantin und Julia aus unserem Schuster Team waren dort und haben einiges zu erzählen.

Am Donnerstag machten wir uns auf den Weg nach Lauterbrunnen. Wir waren gute fünf Stunden von München aus unterwegs. Das Basecamp fanden wir sofort, da es eine riesige Zeltstadt und damit gar nicht zu übersehen war. Das Mountain Festival ist eine internationale Veranstaltung von The North Face und somit waren 800 Teilnehmer/innen aus 29 verschiedenen Ländern da. Dementsprechend hat man kaum ein deutsches Wort gehört, aber viele interessante Menschen aus der ganzen Welt kennengelernt.

Leider fielen dann am Donnerstag die Aktivitäten, die wir uns ausgesucht hatten, aus, da das Wetter einfach zu schlecht war. Generell konnte man zwischen den drei Hauptaktivitäten: Wandern, Trailrunning und Klettern wählen und den zusätzlich buchbaren Aktivitäten: Canyon Jump, Gleitschirmfliegen, Canyoning, Rafting und Kayak fahren. Wer es etwas ruhiger angehen lassen wollte, konnte außerdem an einem von zwei Workshops – Outdoor-Kochkurs oder Fotografie-Kurs - teilnehmen.

Nach dem Abendessen, fand die offizielle Eröffnungsfeier statt. Mit herzlichen Worten einer wahren The North Face Legende wurden wir willkommen geheißen und auf das Programm der nächsten Tage hingewiesen. Danach folgte ein ganz besonderer Programmpunkt, da 13 der weltweit bekannten Athleten vor Ort waren und auf der Bühne vorgestellt wurden. David Göttler, Jacopo Larcher, James Pearson, Caroline Ciavaldini, Eneko Pou, Hansjörg Auer, Emilio Previtali, Iker Pou, Lizzy Hawker, Pau Capell, Seb Chaigneau, Siebe Vanhee und Andy Housemann. Beeindruckende Persönlichkeiten, die alle besondere Geschichten zu erzählen haben. In den nächsten Tagen nahmen alle Athleten aktiv am Programm teil und leiteten viele der angebotenen Kurse sogar selbst. Man konnte also direkt vom Profi lernen! Der Abend endete mit dem Auftritt einer Live-Band und einer ausgelassenen, fröhlichen Stimmung.

Die Nacht im Zelt war dank eines warmen Schlafsacks gemütlich und so starteten wir am Freitag nach einem ausgiebigen Frühstück zu unserem ersten Programmpunkt. Für Sabrina und Julia stand Canyoning auf dem Plan, für Konstantin Rafting. Mit dem Bus ging es zur Alpinraft Schule, wo wir alle eine Einweisung und unsere Ausrüstung bekamen. In dicken Neoprenanzügen, mit Helm und Schwimmweste ging es dann für uns Mädels zum Canyoning. Knappe zwei Stunden waren wir unterwegs und hatten super viel Spaß! Wasserfälle hinunter rutschen – vorwärts und sogar einmal rückwärts -, abseilen, von Stein zu Stein hüpfen, schwimmen und aus größerer Höhe springen und und und… Wenn man den Anweisungen unserer zwei Guides folgte, konnte auch fast nichts schief gehen. Natürlich hat jeder aus unserem Team den ein oder anderen blauen Fleck davon getragen, aber das gehört nun mal dazu! Auch Konstantin erzählt mit Begeisterung von seiner Rafting Tour, die es an manchen Stellen auch wirklich in sich hatte. Für alle also ein rundum gelungener Vormittag!

Nachmittags hatte Konstantin das Glück einen der begehrten Plätze beim Paragliding zu bekommen. Die Plätze waren so schnell vergriffen, dass wir Mädels keinen mehr bekamen, aber dafür mit auf eine Wanderung konnten. Wir fuhren mit der Gondel nach Mürren hoch, wo unsere Wanderung begann. Zwei Stunden waren wir unterwegs und wurden mit traumhaften Blicken auf die schon mit Schnee bedeckten Hänge von Eiger, Mönch und Jungfrau belohnt. Ein super Ausblick!

Tatsächlich konnten wir von dort aus auch die Paraglider beobachten, die sanft durch die Luft nach unten glitten. Laut Konstantin ein unvergessliches Erlebnis mit genauso schönen Ausblicken, wie wir sie hatten.

Der Abend war auch wieder ein wahres Highlight. Emilio Previtali begann mit seiner eigenen Geschichte zum Erfolg untermalt von tollen Bildern. Im Zelt war es still, da jeder gebannt seinen Erzählungen folgte. Offen sprach er über seine Hoch- aber auch seine Tiefpunkte und als er endete, brach lauter Applaus aus.  Als nächstes sahen wir den neuen Film von Hansjörg Auer, der tiefe Einblicke in das Leben des Alpinisten gewährte. Die Geschichte des kleinen Jungen, der ganz alleine das Klettern anfing und sich stetig weiterentwickelte, ging vielen Zuhörern direkt unter die Haut. Im Anschluss stand der Athlet Rede und Antwort auf zahlreiche Fragen, die aus dem Publikum kamen. Wann ist man so einer Persönlichkeit schon mal so nah…

Samstag früh mussten wir dann auch leider schon wieder unsere Duffel Bags packen und uns auf den Weg zurück nach München machen. Das Mountain Festival ging offiziell noch bis Sonntagnachmittag, doch wir mussten leider früher abreisen. Gerne wären wir noch geblieben, um noch weitere Sportarten auszuprobieren!

Ein riesen großes Dankeschön an The North Face für das einmalige Erlebnis und die tolle Organisation! Wir freuen uns schon jetzt auf’s nächste Jahr und können das Mountain Festival jedem Bergsportler nur ans Herz legen.

Unsere wichtigste Ausrüstung:

Bericht: Julia

Fotos: Sabrina, Julia, Konstantin