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    Ortovox – Zu Gast im Wollreich

    Wolle ist bei Ortovox schon lange fester Bestandteil der Kollektion. Im Gegensatz zu vielen anderen, verwendet die Taufkirchner Marke aber nicht nur eine Art Wolle, sondern viele verschiedene. Die stammen von den unterschiedlichsten Schafen. Unsere Kollegin Frederike wollte sich einen Überblick verschaffen und besuchte das „Wollreich“ in der Schweizer Gemeinde Meiringen. Eine der Produktionsstätten für Schweizer Wolle.

    Die Reise führte ins Berner Oberland, ins beschauliche Haslital. Dort liegt das Wollreich, der Hof von Heinz und Ruth, auf dem sie sich um ihre 300 Schafe kümmern und um die 8-10 Tonnen Wolle pro Jahr verarbeiten, unter anderem für ORTOVOX, .

    Die Umgebung begrenzt die Möglichkeiten

    Aufgrund der bergigen Lage steht nur wenig Platz zur Verfügung. Daher sind die Schafe weit verteilt, auf sechs verschiedenen Standorten. Zumindest in den 6 Monaten, die sie witterungsbedingt im Stall verbringen. Ansonsten stehen sie auf den saftigen Schweizer Bergweiden und tun es sich gütlich. Heimat mit Aussicht, sozusagen. Durch die lange Winterpause müssen die Schafe zweimal geschoren werden, da es sonst in den Ställen zu warm wäre. Die Arbeit geht also nicht wirklich aus, bei den Schaf-Farmern im Haslital.

    Jedes Schaf hat andere Wolle

    Schweizer Wolle kommt nicht einfach nur von Schweizer Schafen. Weiße Alpenschafe, Texel, Suffolk, Schwarznasenschafe und Merino-Landschafe – jede Art hat andere Wolle. Während Merino für seine feinen und extrem weichen Fasern bekannt ist, kann die Wolle der Schwarznasenschafe überhaupt nicht direkt auf der Haut getragen werden. Sie kratzt zu sehr. Dafür lässt sie sich aber ganz hervorragend filzen. Der Familienbetrieb Wollreich (auch Tochter und Sohn helfen mit) ist der einzige, der die Wolle dieser speziellen Rasse auch einfärbt und bunten Filz herstellt.

    Swisswool beim Schuster

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    Das Wollreich produziert auch spezielle Wollkugeln als Füllmaterial  z.b. für Kissen etc., das einzigartige an diesen Kugeln ist, dass sie waschbar sind und untereinander nicht verfilzen. Die gesamte Wolle findet Verwendung, so wird aus schlechterer Qualität Gartenflies gefertigt, um das Unkraut fern zu halten oder es werden Pellets gepresst und als Dünger verwendet.

    Der größte Teil der Schafwolle wird jedoch gewaschen (ausschließlich in der Schweiz) und in einer großen Maschine auf bis zu 6 km Länge gekämmt. Diese gekämmte Wolle ist das warme, als Swisswool bekannte Füllmaterial in den ORTOVOX-Jacken.  Das Material hat durch die Zusammenarbeit mit ORTOVOX enorm an Bekanntheit hinzugewonnen.

    Ortovox-Swisswool
    Interessiert wird die Produktionsstätte beäugt.

    Besuch aus Tasmanien

    Ein ganz besonderes Schmankerl (neben dem Käsefondue) war der Besuch der Tasmanischen Schaffarmer, von denen ORTOVOX den größten Teil der verwendeten Merinowolle bezieht. Sie wurden mit unglaublicher Herzlichkeit empfangen, es gab trotz sprachlicher Hürden einen angeregten Austausch und es wurde heiß gefachsimpelt.

    Die Herden auf Tasmanien sind um ein vielfaches größer, hier gibt es Farmer, die sich um bis zu 20.000 Tiere kümmern. Allerdings sind Platz und massive klimatische Veränderungen dort auch nicht wirklich ein Problem. Die Tiere sind ganzjährig draußen.

    Ortovox-Wolle-Tasmanien
    Das ist er!!!

    Will, einer der Farmer, war schwer begeistert, als er an einem Sportgeschäft in Meiringen an sich selbst vorbei ging. Im Schaufenster, in Lebensgröße auf einem ORTOVOX Plakat. Diese Bekanntheit von ihnen und ihrer Wolle in Europa war vielen nicht bewusst.

    Abends wurde im Wollreich gemeinsam gefilzt. Jeder bekam Wolle und Kernseife und dann hieß es reiben, bis aus den Fasern ein kompaktes Stück Filz wurde. Spannend, auch das mal gesehen, bzw. selbst gemacht zu haben.

    Ortovox-Tasmanien-Merino
    Erste Skitourenerfahrungen für viele der Farmer.

    Schneeschuh-Wandern oder Skitouren?

    Am kommenden Tag rückte die Wolle etwas in den Hintergrund und die Bergwelt des Berner Oberlandes nach vorn. Eine Tour stand an. Es konnte gewählt werden, ob man lieber mit Schneeschuhen loszieht, oder die Variante der rasanteren Abfahrt wählt und auf die Tourenski stieg. Frederike wählte ersteres, aus Sorge mit den Tourengehern nicht mithalten zu können. Wäre aber kein Problem gewesen, Tasmanier sind jetzt in der Regel auch nicht so schneesicher. Eine schöne Tour in atemberaubender Landschaft erwartete sie aber auch auf den Schneeschuhen.

    Viel Einblick in die Produktion

    An den Tagen bekam jeder einen intensiven Einblick in die Produktion, aber auch die strengen Auflagen, die jeder Schaffarmer erfüllen muss. Es war eine spannende und schöne Zeit, hat viel Spaß gemacht und wir betrachten nun auch unsere ORTOVOX-Bekleidung mit anderen Augen. Schön zu wissen, woher die einzelnen Bestandteile stammen und teilweise sogar die Personen hinter der Produktion zu kennen. Auch wenn sie vom anderen Ende der Welt stammen.

    >> Alles von ORTOVOX

    >> ORTOVOX Merino

    Ortovox-Swisswool
    Frederike mit Lamm. Wir behaupten ja immer noch, sie hat es einfach mitgenommen.
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