Polar M400 - GPS-Uhr und Activity Tracker in einem

 
Sie ist schlank und leicht, sie zeichnet auf, coacht und motiviert: Mit der neuen M400 präsentiert Polar einen kleinen Tausendsassa für’s Handgelenk. Die GPS-Uhr ist keine reine Laufuhr, sondern lässt sich genauso für andere Sportarten einsetzen und funkioniert im Alltag obendrein noch als Fitness-Tracker. Das klingt nach vielen Features und die lassen wir uns von unserem Experten Etienne Schiller gerne erklären...
 
Etienne, vielleicht vorab erst einmal: An wen richtet sich die Polar M400?
Eigentlich an eine ganze Bandbreite von Sportlern – sowohl an sehr sportliche Nutzer wie auch an Einsteiger, die von Anfang an alles richtig machen wollen...
Was heißt „alles richtig machen wollen“?
Nun, gerade beim Laufsport ist es empfehlenswert, bewusst zu starten. Das heißt zunächst einmal seinen Fitnesszustand herauszufinden und sein Training entsprechend danach auszurichten.
Und das bietet die Polar M400?
Genau! Mit ihr kann man ganz unkompliziert einen Fitnesstest durchführen. Man gibt persönliche Daten an wie Alter, Größe, Gewicht etc. und bestimmt basierend auf Herzfrequenz und Herzfrequenz-Variabilität in Ruhe seine individuellen Herzfrequenzbereiche. Den Test kann man regelmäßig wiederholen und so auch sehen, wie man sich entwickelt hat. Das gilt natürlich auch für ambitionierte Läufer. Generell bietet die Polar M400 mit der Analysesoftware Polar Flow ein super Trainings-Tool. Man kann seine Pläne individuell gestalten, bekommt Empfehlungen sowie direktes Feedback und Tipps zur Verbesserung.
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Optimal in Fluss kommen und den Lauf genießen. Foto: Polar[/caption]
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Welche Trainingsfunktionen bietet die M400?
Im Laufbereich gibt es zum Beispiel den Running Index. Er liefert Rückschluss auf die Laufeffizienz. Er errechnet sich aus den gemessenen Herzfrequenz- und Geschwindigkeitsdaten und zeigt dann das aerobe Fitnesslevel und die Laufökonomie an. Man kann dazu auch unterschiedliche Trainingsziele erstellen, Intervalleinheiten festlegen und  es gibt eine Funktion, die die persönliche Bestzeit immer im Auge hat. Das heißt, man wird benachrichtigt, wenn man bei einer bestimmten Distanz/Zeit seinen eigenen Rekord bricht. Ganz neu ist zudem das Feature „Zielzeitschätzung“.
Um was geht es dabei?
Sie sagt dem Läufer, wie lange er noch unterwegs sein wird und berechnet sich aus der vorgegebenen Distanz und dem aktuellem Tempo.
Sonstige Feature, die in Deinen Beratungsgesprächen immer wieder wichtig sind?
Ich finde es wichtig, die M400 nicht nur auf den Laufsport festzulegen. Sie ist ein extrem guter Lauf-Coach, aber man kann sie genauso fürs Radfahren oder Wandern einsetzen. Sie ist auf keine Kategorie festgelegt. Und man kann über die Funktion „Sportart“ auch zwischen den diversen Aktivitäten problemlos wechseln und jeweils unterschiedliche Profile gestalten und festlegen.
Ist die Uhr dann auch wasserdicht?
Ja, bis zu 30 Metern. Will man im Wasser aber auch seien Herzfrequenz messen, braucht man dann das Polar-Flagschiff, den V800.
Und der M400 ist zugleich auch Activity Tracker...
Genau. Das ist ein Zusatz-Benefit, den viele zu schätzen wissen. So haben sie nicht nur einen Coach für den Sport, sondern auch im Alltag einen Fitness-Tracker, der die Schritte zählt, berechnet, wie viel Kalorien man verbrannt hat und sogar die Schlafaktivitäten aufzeichnet.
Gibt es noch Besonderheiten, die Du persönlich toll findest?
Man kann die Hintergrundfarbe wechseln und das schätze und nutze ich häufig. Schwarzer Hintergrund mit weißer Schrift oder eben umgekehrt. Das macht bei wechselnden Lichtverhältnissen schon einen großen Unterschied. So ist das Display immer wirklich toll erkennbar. Außerdem kann man die Uhr personalisieren. So leuchtet mir mein Name entgegen, wenn ich drauf schaue... Vielleicht noch eine technische Sache zum Abschluss: Der Upload funktioniert über den Micro-USB-Anschluss – der ist ja inzwischen vorgeschrieben. Man kann die Daten aber auch drahtlos per Bluetooth hochladen.
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