Dieser Shop verwendet Cookies, um Ihnen ein angenehmeres Einkaufserlebnis zu ermöglichen. Wenn Sie auf der Seite weitersurfen stimmen Sie der Nutzung von Cookies zu. Mehr Informationen

Wie packe ich meinen Rucksack richtig?


Kennt Ihr das? Wenn es steil wird zieht der Rucksack nach hinten, wenn es ausgesetzt ist fühlt man sich unsicher, weil man ständig durch das Zusatzgewicht aus der Balance kommt, irgendwie sitzt auch alles auf den Schultern und unglaublich schwer fühlt er sich an! Jetzt kann es natürlich sein, Ihr habt wirklich alles rein gepackt, was man nicht braucht, oder Ihr habt schlichtweg falsch gepackt. Unser Experte Marco Meyer erklärt Euch wies richtig geht.


Das Zauberwort heißt Körperschwerpunkt (KSP)


Der KSP ist der Bereich zwischen Schultern und Taille. Er ist praktisch die Maßeinheit beim Packen des Rucksacks. Alles wird systematisch an diesem Bereich ausgerichtet.


Unten groß und eher leicht

Entgegen der häufigen Meinung packt man nicht einfach alles Schwere nach unten, sonst zieht der Rucksack nämlich ziemlich nach hinten. Das liegt daran, dass die Hauptmasse deutlich unter dem KSP sitzt und nicht mehr fixiert ist. Das Bodenfach ist richtig bepackt, wenn dort vor allem die große, aber leichtere Ausrüstung verstaut wird, also Schlafsack, Biwaksack, Isomatte und dickere Daunenjacken.


Das Mittelfach – am Rücken schwer und vorne leicht

Jetzt kommen wir zum gewichtigen Bereich. Hier kommen die massiveren Ausrüstungsgegenstände rein und zwar folgendermaßen: Alles Schwere, also Kocher, Geschirr, Kletter-oder Hochtourenausrüstung, Wasserflasche (falls ein Trinksystem verwendet wird, ist das ohnehin meist in einer vorgefertigten Tasche in der richtigen Position untergebracht) und Lebensmittel werden entlang des Rückens verstaut. Also so nahe wie möglich am KSP. Im vorderen Bereich, der körperabgewandten Seite, schichtet man die leichtere Bekleidung. Unterwäsche, Shirts, Hosen und die Jacke. Genauso wie das Erste-Hilfe-Set.
Als sehr praktisch haben sich hier übrigens Packsäcke erwiesen, die allerdings nicht zu prall gefüllt werden dürfen, ansonsten blockieren sie zu viel ungenutzten Raum im Rucksack. Sind diese auch noch wasserdicht, kann man sich die Regenhülle sparen.


Und zum Schluss: alles Kleine in den Deckel

Das Deckelfach ist perfekt für alles, was zwischendurch greifbar sein sollte und in den großen Fächern schnell verloren geht. Sonnenbrille, Messer, Müsliriegel, Tourenkarte, GPS oder Smartphone. Hier ist alles schnell zur Hand.

Die Rucksack-Spezialisten von Deuter haben das übrigens hier noch mal perfekt für Euch erklärt:


So. nun ist der Rucksack fertig gepackt. Noch mal aufziehen und Ihr werdet schnell spüren dass jetzt nichts mehr wackelt und nichts zieht. Bei richtiger Einstellung ist der Hauptteil des Gewichtes auf den dick gepolsterten Hüftgurten und die Schultern führen lediglich eine stützende Funktion aus. Außen am Rucksack hängt so wenig wie möglich, höchstens die Trekkingstöcke oder der Eispickel. Jetzt kann's losgehen! Probiert es mal aus, Ihr werdet den Unterschied schnell spüren.

Übrigens:
Bis 26. Juni könnt Ihr bei uns im Erdgeschoss auf der Deuter Aktionsfläche sämtliche Deuter Trekkingrucksäcke mit dem optimalen Gewicht bepackt testen (>>mehr dazu). Damit Ihr ein Gespür dafür bekommt, wie sich’s anfühlen soll. Vielleicht findet Ihr ja dabei Euren perfekten Rucksack! Unsere Experten zeigen Euch dann gleich, wie man ihn optimal einstellt. Natürlich auch noch nach der Aktion.

Habt Ihr Fragen?
Marco Meyer und seine Kollegen in der Rucksack-Abteilung erreicht Ihr auch telefonisch unter:
089 – 23 707-334