SALEWA 3000 - So war`s

    Alle 784 Dreitausender Österreichs zu besteigen - das ist das Ziel von #salewa3000. Athleten und Hobby-Bergsportler, jeder kann mitmachen. Doch es geht nicht nur darum die höchsten Gipfel Österreichs zu besteigen. Salewa spendet für jeden bestiegenen Dreitausender fünf Euro für die Renovierung der baufälligen Biwakschachtel am Großglockner. Wir waren dabei und haben gemeinsam mit den Gewinnern unseres Salewa 3000 Gewinnspiels gleich zwei Dreitausender bestiegen.

    Die Teilnehmer hatten sich im Vorfeld bei uns für die begehrten Plätze beworben. Letzte Woche war es endlich soweit und unsere drei Teilnehmer trafen sich am Vorabend der Bergtour mit Schustermitarbeiterin Miriam in Bruck an der Großglocknerstraße. Bei einem gemeinsamen Abendessen konnten sich die Teilnehmer kennenlernen und sich auf den nächsten Tag einstimmen.   

    Am nächsten Morgen holte uns Bergführer Andy mit seinem Bus ab und wir fuhren gemeinsam die Großglocknerstraße Hochalpenstraße bis zum Ausgangspunkt der Tour entlang. Allein die Straße an sich war schon ein Highlight. Von 755hm in Bruck ging es über zahlreiche Kehren zum Fuscher Törl auf 2.428hm. Während im Tal die Bäume in ihren schönsten Herbstfarben strahlten, lag in der Höhe schon jede Menge Schnee.

    Bergführer Andy hat für unsere Bergtour gleich zwei Dreitausender ausgewählt: die Racherin (3.092m) und den Wasserradkopf (3.032m). Zwei Gipfel, die im Rahmen von Salewa 3000 noch nicht bestiegen wurden. Wir starteten unsere Tour auf 2.038 Höhenmetern bei guten Wetterbedingungen, einer angenehmen Temperatur von ca. 7 Grad und ein paar Wolken.

    Die Tour hat insgesamt 1.101hm (im Aufstieg) und 8,7 km. Recht steil ging es folglich die ersten 500 Höhenmeter über Wiesen und kleine Bäche bergauf. Zum Glück führte uns Andy, denn die Tour war nicht ausgeschildert.

    Schon bald kamen wir in den Schnee und die Luft wurde dünner. Auch der angekündigte Wind war jetzt deutlich zu spüren. Bis zu 50km/h Windstärke wurden vom lokalen Wetterbericht vorhergesagt. Windjacke an, Kapuze aufgezogen und die Hände in dicke Handschuhe gepackt ging es weiter in Richtung Racherin.

    Keiner der Teilnehmer war schon einmal auf einem Dreitausender und so war es ein ganz besonderer Moment als wir am Gipfel ankamen. Fast hätten wir das Gipfelkreuz übersehen, denn es ist kaum einen halben Meter hoch und steht doch fest auf 3.092 Höhenmeter. Wind und Kälte umgaben uns, aber der Ausblick auf die umliegenden Gipfel entschädigte die Strapazen. Nochmal eine Wärmeschicht angelegt, wanderten wir nach dem obligatorischen Gipfelfoto weiter zum Wasserradkopf.

    Der Wind fegte über den Kamm und die Wolken tanzten im Wind. Der Weg zum zweiten Gipfel führte einmal am Kamm entlang und wir hatten Mühe bei dem starken Wind durch den unberührten Schnee zu kommen.

    Das Gipfelkreuz am Wasserradkopf auf 3.032 Höhenmeter entspricht schon eher dem, was man sich unter einem Gipfelkreuz vorstellt. Groß und massiv – so wie man es bei einem Gipfel über 3000m erwartet. Alle schienen stolz am Gipfel angekommen zu sein: gleich zwei Dreitausender innerhalb von wenigen Minuten, das ist schon ein besonderes Erlebnis.

    Nach dem Aufstieg kommt der Abstieg. Über eine bröcklige, steile Felsplatte ging es nun bergab. Bergführer Andy führte die Gruppe an und suchte den besten Weg über diese schwierige Passage. Diese gemeistert, begann die große Gaudi: Herunterhüpfen durch den Tiefschnee. Einige hundert Höhenmeter bewältigten wir so in kürzester Zeit – nicht ohne den ein oder anderen weichen Sturz in den Schnee. Gegen Nachmittag und einer leckeren Bergbrotzeit kamen wir wieder am Ausgangspunkt an. Es war eine fantastische Bergtour mit einem atemberaubenden Panorama, auch wenn sich der Großglockner hinter den Wolken versteckt hat. Gleich zwei Dreitausender können wir jetzt auf der Übersichtskarte des Projekts „Salewa 3000“ vermerken: Racherin und Wasserradkopf. Vielen Dank an Salewa, dass wir Teil dieses Projektes sein durften. 

    >> Du möchtest auch Teil von Salewa 3000 sein – dann besteige einen Gipfel und poste dein Gipfelbild mit  #SALEWA3000 @SALEWA sowie #BERGNAME auf Instagram. Das Projekt läuft noch bis zum 31.12.2020.     

    Mehr Informationen findest du hier.

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    Das Sporthaus Schuster ist ein echtes Münchner Original. Fest verwurzelt am Marienplatz in München und in der alpinen Tradition. Es steht für Leidenschaft, Bergsportkompetenz und Menschen, die sich mit dem Familienunternehmen identifizieren. Kurz: für das Schuster-Wir-Gefühl seit 1913.