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    Triglav: Der höchste Slowene

    6 Wochen, 7 Berge – Für Maggy und Anja von You are an Adventure Story heißt es nun „Grande Finale“. Im Rahmen ihres Seven European Summits Projektes im Sommer, machen sie sich nun ein letztes Mal auf die Reise. Dieses Mal geht es zum Triglav in den Julischen Alpen. Dieser Berg ist mit 2864m der höchste Gipfel Sloweniens. Er liegt im Zentrum des nach ihm benannten Triglav-Nationalparks, der einzige staatliche Nationalpark Sloweniens. Der Triglav ist ein Symbol für die Unabhängigkeit und für die Republik, deswegen muss jeder Slowene einmal im Leben diesen Berg erklimmen.

    Wir tun es den Slowenen gleich und wollen ebenfalls auf den höchsten Gipfel des Landes, auf den es mehrere Wege gibt. Alle Aufstiege sind lang und die meisten gleichen eher Klettersteigen als Wanderwegen. Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und ein Mindestmaß an Kletterfertigkeit sind hier unabdingbar. Basislager für unsere Besteigung ist Mojstrana, von dort fahren wir durch das Vratatal mit dem Pkw zum Aljazev Dom. Diese Schutzhütte liegt auf 1015m und ist Ausgangspunkt für alle Steige im Bereich der Nordwand (Plemenice Weg, Tominsek Weg und Prag Weg). Wir entscheiden uns für den Tominsek Weg, da auf diesem die längsten Klettersteigpassagen sind - wir wollen ja schon ein bisschen kraxeln.

    Der Weg ist gut markiert und führt uns vorbei am Partisanendenkmal. Der Anstieg ist beachtlich und geht im Wald streckenweise über recht steile Holztreppen, sodass man schnell an Höhe gewinnt. Oberhalb der Baumgrenze ist es dann hauptsächlich ein versicherter Steig. Die Sonne brennt an diesem Tag und trotz der Tatsache, dass der Weg im Schatten liegt, kommen wir gut ins schwitzen. Dafür genießen wir durchgehend beste Talblicke an diesem traumhaften Tag mit besten Bedingungen. Um den Massen zu entkommen, machen wir uns erst am späten Vormittag auf den Weg und treffen anstelle von Bergsteigern hier und da auf Steinböcke, die uns neugierig beäugen. Wir passieren ein grosses Karstfeld, von dem aus die Kredarica-Ebene schon zu sehen ist und stapfen vereinzelt durch Altschneefelder. Danach geht das Gelände in Schotter über und plötzlich stehen wir vor dem Triglavhaus (Triglavski Dom na Kredarici, 2515m). Dort verbringen wir die Nacht, um am Folgetag zum Sonnenaufgang auf dem Gipfel zu stehen. Leider müssen wir unseren Plan um 3 Uhr aufzubrechen verwerfen, da es aus sehr stark regnet. Als wir am Vorabend bei klarem Himmel den Sonnenuntergang genossen haben, hätten wir das auch nicht für möglich gehalten. Wieder einmal bestätigt sich, dass das Bergwetter unberechenbar ist... Wir brechen am nächsten morgen strategisch nach allen anderen gegen 9 Uhr auf. Wie sich später herausstellt ein sehr guter: Wir haben einen fast freien Klettersteig vor uns. Das Wetter ist brilliant und die Aussicht auf die umliegenden Berge sehr beeindruckend. Auch hier ist der Weg ein gesicherter Steig und kein „richtiger“ Klettersteig. Wir brauchen die Sicherung nicht wirklich und kommen ohne diese wesentlich schneller voran. In ausgesetzter, aber wenig schwieriger Gratkletterei mit sensationellen Fernsichten nähern wir uns dem Gipfel.

    Nach ca. einer Stunde erreichen wir den Triglavgipfel und sind begeistert. Wir stehen bei bestem Wetter auf dem siebten und letzten Gipfel unseres Seven European Summits Projektes. Nach einer Fotosession mit der berühmten Blechbüchse „Aljažev Stolp“, die anstelle eines Kreuzes den Gipfel ziert, genießen wir noch eine Weile den Moment und die wunderschöne Aussicht. Der Abstieg über den Tominsek Weg gestaltet sich als langwierig, da wir alles wieder hinab klettern müssen. Nichtsdestotrotz genießen wir auch hier nochmal die schöne Aussicht bei fast wolkenlosem Himmel.

    Als wir nach einigen Stunden wieder an der Aljazev Dom ankommen, wird uns erst richtig bewusst, dass wir unser (Herz-)Projekt soeben erfolgreich abgeschlossen haben. Wir können unser Glück kaum fassen und liegen uns für einen Moment freudestrahlend in den Armen. Es ist wirklich geschafft: In nur 6 Wochen haben wir die sieben höchsten Gipfel der Alpenländer bezwungen. Wir haben in dieser Zeit einiges erlebt, positive sowie negative Erfahrungen gemacht. Eines ist aber klar, wir wollen keinen Moment davon missen.

    Es war eine aufregende, emotionale und tolle Zeit, die uns wieder ein Stück mehr zusammengeschweißt hat. Dieses Projekt ist nun abgeschlossen, doch unsere persönliche „Adventure Story“ wird sicherlich weiter gehen. Auf zu neuen Abenteuern!!!

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