Über die Dolomiten zum Gardasee

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Bizarre Felsformation trifft sanftgrüne Bergwiese: Auf dem Weg zu den Gardasee-Bergen hat Fotograf Klaus Fengler zusammen mit dem Schuster-Team einmal mehr ein wahres Naturparadies entdeckt – die Brenta-Dolomiten. Nicht nur Reinhold Messner hat die Dolomiten-Gruppe wegen ihrer ganz speziellen Anmut zu den schönsten Bergen der Welt erklärt. Die „monti pallidi“, wie sie wegen des weißen Kalksteins genannt werden, gehören auch zum UNESCO Welterbe. Und was natürlich besonders wichtig ist: Sie sind einfach ein Paradies für alle Wanderer und Bergsteiger.

Ob man nun den Castiglioni-Klettersteig erkunden, den Ottone-Brentari-Weg einschlagen, oder die ganze Brenta Gruppe durchqueren will: Einer der besten Ausgangspunkte für die vielen Touren und Klettersteige ist auf jeden Fall die Berghütte Silvio Agostini im Val d‘ Ambiez.
Für Klaus Fengler und das Schuster Team ging es dann aber trotz aller Begeisterung nicht weiter auf die Felsspitzen der Dolomiten, sondern Richtung Süden. Denn erklärtes Ziel war ja der mit seinen über 350 km² Fläche größte See Italiens.


Auch wenn der Gardasee seinen Ruf als Besatzungszone deutscher Rentner und Großfamilien weg hat, die Landschaft ist einfach herrlich und unfassbar vielfältig: Schattige Olivenhaine und dicht bewachsene Zitronenbäume findet man hier ebenso wie grüne Wiesen, Alpenveilchen und Enzian. Die weitläufige Bergregion, die im Norden besonders steil ist, bietet alles, was unser Herz höherschlagen lässt. Riva, Torbole und Arco sind hier die zentralen Orte, in denen sich Kletterer und Mountainbiker treffen, um die Felswände und Trails rund um den „Lago di Garda“ zu erkunden.


Für Bike-Einsteiger eignet sich zum Beispiel besonders die alte Ponalestraße, während die Downhiller sich derweil auf der klassischen Tour am Monte Velo austoben können. Und für Freerider ist der Monte Altissimo genauso perfekt wie der Klassiker: der Schotterweg über den Tremalzopass. Wer lieber unbereift unterwegs ist, für den sind Massone, Colodri, Belvedere oder Nago die richtigen Stichworte – denn das sind die besten Spots für Kletterer. Bei aller Action muss ein Bergsportler aber auch mal rasten. Zu den besten Übernachtungsmöglichkeiten gehören das Guesthouse I und das Guesthouse II in Arco. Dort trifft man nicht nur auf herzliche Gastfreundschaft, sondern auch auf echte Bergkompetenz: Denn Inhaber sind der Bergführer Hans Martin Götz und seine Frau Gilda. Hans Martin, auch „der Pater“ genannt, hat demnach immer gute Tourentipps parat und im Falle auch den verdienten Feierabendtrunk, wenn man abends wieder einkehrt. In diesem Sinne: Prost! 


Und vielleicht auf bald unter der Garda-Sonne.