Vivoactive - Die brandneue GPS-Smartwatch von Garmin

 
vivoactive heißt die neue GPS-Sport-Smartwatch von Garmin und ist so leicht und schlank, dass man gar nicht glauben mag, was alles in ihr steckt... Was das ist? Wir haben nachgefragt:


Das dritte Familienmitglied der vivo-Serie von Garmin ist frisch auf dem Markt und hat vorab schon kräftig für Furore gesorgt. Gerade einmal 38 Gramm bringt die GPS-Uhr mit zig Smartwatch- und Sport-Funktionen auf die Waage. Eine, die weiß, was alles in dem schlanken Neuzugang steckt, ist Garmin Produktmanagerin Berna Celik-Rymdzionek. Wir haben mit ihr gesprochen:

Frau Celik-Rymdzionek, die vivoactive ist nach vivofit und vivosmart Nummer Drei in der vivo Serie – und das neue Highlight. Sind Sie stolz auf den Nachwuchs?

Absolut! Sie macht die vivo-Familie komplett: Mit der vivofit haben wir einen klassischen Activity Tracker, die schicke vivosmart verbindet sich zusätzlich mit dem Smartphone und mit der vivoactive kommt jetzt eine Smartwatch, die eine richtige GPS-Sportuhr – und dabei extrem elegant ist.


Elegant vor allem auch, weil sie so unglaublich dünn und leicht ist...

Genau! 38 Gramm – ich will mich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, aber hier unterbietet uns wohl kaum eine andere Smartwatch. Und ich muss persönlich sagen: Endlich eine sportliche Smartwatch, die ich als Frau wunderbar tragen kann. Mit den großen, klobigen Modellen sind zierlichere Handgelenke einfach überfordert, vor allem im Alltag. Das heißt aber nicht, dass die vivoactive weiblich wirkt – sie ist einfach endlich ein richtiges Unisex-Modell. Übrigens gibt es eine ganze Reihe an Armbändern, mit der Mann oder Frau sich seinen Farbwunsch erfüllen kann...

Eine perfekte Laufuhr, aber eben nicht nur...
Eine perfekte Laufuhr, aber eben nicht nur...

 

An wen richtet sich die vivoactive denn?

Im Grunde an eine sehr breite Zielgruppe. Unsere speziellen GPS-Sportuhren wie der Forerunner oder die fenix-Reihe sind genau die richtige Wahl für all diejenigen, die ihren Sport intensiv leben. Sie nutzen die zahlreichen Funktionen und gestalten damit ihr Training ambitioniert. Die vivoactive-Träger sind durchaus sportlich, aber sie beschäftigen sich nicht so detailliert mit all den Features. Die Nutzung über den Farb-Touchscreen ist dabei ganz intuitiv, weil sie Vorbildern nachempfunden ist, die wir eben schon aus dem Alltag kennen.


Die Bedienung erfolgt ganz intuitiv über den Touchscreen.
Die Bedienung erfolgt ganz intuitiv über den Touchscreen.

Sie deckt also unkompliziert die wichtigsten Sportfunktionen ab? Was kann sie denn beispielsweise?

Einiges! Durch das integrierte GPS-Modul zeichnet sie die Strecke auf, misst Distanz, Geschwindigkeit, Pace und über einen Brustgurt natürlich auch die Herzfrequenz. Damit eignet sie sich perfekt für Läufer, Wanderer oder Radfahrer. Die könnten übrigens auch über ANT+ beispielsweise noch einen Trittfrequenzsensor koppeln. Sie hat aber auch ein spezielles Golf-Profil...
 

Golf? Wie muss man sich eine Golfuhr vorstellen?

Nun ja, sie misst zum Beispiel die Schlagweite von meinem Standpunkt und liefert die Entfernungsdaten zu Anfang, Mitte und Ende des Grüns auf dem ich gerade spiele – oder zu anderen markanten Punkten auf dem Platz wie Doglegs und Lay-Ups. Dafür kann man Daten von 38.000 Plätzen weltweit auf die Uhr laden.
 

Und ein Schwimmer-Profil gibt es auch?

Schwimmer können sie genauso nutzen, genau. Wer zum Beispiel die Beckenlänge eingibt, kann so die vivoactive die Bahnen zählen lassen. Man kann sich obendrein die Armzüge anzeigen lassen, die man für eine bestimmte Strecke gebraucht hat und natürlich die Geschwindigkeit.


Auch unter Wasser ein echtes Multitalent.
Auch unter Wasser ein echtes Multitalent.

Und das heißt auch, dass sie wasserdicht ist?

Bis zu 50 Meter. Aber die Wasserdichtigkeit war uns unabhängig von Schwimmsportlern wichtig. Unser Ziel war es schließlich, eine sportliche GPS-Smartwatch zu entwerfen, die absolut alltagstauglich ist. Und das bedeutet neben ansprechendem Design, geringer Größe und geringem Gewicht eben auch, dass man sie nicht zum Duschen oder in der Sauna ablegen muss. Generell will man Activity Tracker primär am Handgelenk haben – und sie auch nicht ständig aufladen müssen...


Sie spielen auf die lange Akkulaufzeit der vivoactive an?

Ja, weil ich das auch noch einen wirklich wichtigen Aspekt finde. Es ist nervig, wenn die Smartwatch schon nachmittags aufgibt. Bei der vivoactive läuft der Akku drei Wochen. Und bei reiner GPS-Nutzung 10 Stunden!
 

Was uns natürlich vor allem auch noch interessiert: die smarten Funktionen...

Die Push-Benachrichtigungen landen vom Smartphone direkt auf der Uhr. Ob WhatsApp, SMS, Anruf oder Email – sie ist sozusagen ein Spiegel des Handys. Ich kann also das Smartphone im Alltag in irgendeiner Tasche haben oder beim Wandern im Rucksack und werde trotzdem direkt aufs Handgelenk informiert. Ich kann auch die Musik steuern. Und für ‚Verleger’: Mit der Find My Phone-Funktion kann ich das Handy klingeln lassen und es somit orten...
 

Um was handelt es sich bei Garmins Connect IQ?


Das ist unser eigener, kostenloser App-Store mit zig Apps, die speziell auf unsere Produkte abgestimmt sind. So lässt sich jede Uhr individuell ganz unterschiedlich designen. Das Display der vivoactive ist sowieso schon sehr schön mit seinem hochauflösenden Farb-Touchscreen. Aber das Display kann man so auch frisch nach den eigenen Vorlieben gestalten. Und natürlich auch durch zig Anwendungen ergänzen. Wobei man sagen muss, dass der Fokus unserer App-Entwicklung schon auch auf unsere Expertise zugeschnitten ist. Wir sind kein Spiele-Spezialist und wollen es auch nicht sein. Uns geht es um die optimale Nutzung von GPS und Sportfunktionen.

Berna Celik-Rymdzionek
Berna Celik-Rymdzionek

Das klingt nach einer richtigen Multisport- und Alltagslösung – wir sind gespannt, Frau Celik-Rymdzionek! Vielen Dank für das Gespräch.

Fotos: B. Celik-Rymdzionek, Garmin, Tappe