Vom Herzogstand zum Heimgarten

Der Herzogstand im letzten Abendlicht.
Der Herzogstand im letzten Abendlicht.


Ja, stimmt schon. Der Herzogstand ist einer DER Münchner Hausberge. Aber die Gratwanderung zum Heimgarten sollte man sich trotzdem nicht entgehen lassen. Da wird es auch deutlich ruhiger als am bergbahnerreichbaren Panoramagipfel. Also, Zähne zusammenbeißen, den Massen am Herzogstand ein Stückerl folgen und dann ab auf den Grat. Der Weg ist gut zu gehen, die wirklich ausgesetzten Stellen sind bestens gesichert. Schwindelfrei sollte man natürlich trotzdem sein. Bei so viel Aussicht sollte man ja auch hinkucken.


Die Tour

Entweder fährt man mit der Herzogstandbahn, oder geht in ca. 2 Stunden vom Walchensee zu Fuß hinauf zum Berggasthof Herzogstand. Von dort unter dem Martinskopf entlang auf die Südostseite des Berges queren und dann in Serpentinen bis zum Pavillon aufsteigen. Jetzt geht’s auf den Grat. In ca. 2 – 2 ½ Stunden durch Latschen und Felsen erreicht man schließlich den Gipfel des Heimgarten und wird nach eh schon aussichtsreicher Tour mit einem unbeschreiblichen Panorama belohnt.


Der perfekte Ausblick vom Herzogstand über den Walchensee.
Der perfekte Ausblick vom Herzogstand über den Walchensee.


Der Abstieg

Hinunter zur gut sichtbaren Heimgartenhütte und von dort dem Schild „Walchensee/Talstation“ folgen.



Gehzeit: ca. 5 Stunden (ohne Bergbahn 7 Stunden)
Höhendifferenz: (mit Bergbahn) Aufstieg ca. 300 hm, Abstieg ca. 1000 hm (ohne Bergbahn Aufstieg 1200 hm)

Wichtig: Der Weg ist zwar gut zu begehen und an kritischen Stellen gesichert, aber dennoch ausgesetzt! Trittsicherheit und Schwindelfreiheit ist durchaus notwendig. Feste Bergschuhe sorgen für den nötigen Halt. Die Tour ist an guten Tagen sehr sonnig, leichte Wanderhosen oder Shorts reichen hier aus. Oben ein luftiges Funktionsshirt. Da man die ganze Zeit auf dem Grat unterwegs ist, kann es aber recht windig werden, daher darf die leichte Wanderjacke nicht fehlen. Für den Abstieg empfehlen sich Wanderstöcke.

Unser Outfit: