Warmes und Nützliches für die Tafel
Am 25. November fand die diesjährige Aktion statt. Wir lieferten direkt an die Verteilstelle Westend, wo alles von den vielen ehrenamtlichen Mitarbeitern der Münchner Tafel entgegengenommen wurde. In einem eigens für unsere Ware aufgestellten, überdachten Bereich wurde alles sortiert und themenspezifisch ausgelegt und aufgehängt. Warme Jacken, Regenjacken, Winterschuhe, Laufschuhe und vieles, vieles mehr. Ca. 300 Teile im Wert von rund 12.000 EUR kamen diesmal zusammen. Vor allem die vielen stabilen Schuhe mussten sogar außerhalb aufgebaut werden.
Dann kamen die Tafelgäste. Unter den strengen Augen von Evi Schaflitzl, die auch schon andere gemeinsame Spendenaktionen mit der Tafel vor Ort organisiert hat, wurden – Safety First - die Abstände in der Schlange und der Sitz der FFP2-Maske kontrolliert, dann gingen die Ersten zur Ausgabe. Erst das Essenzielle, die Nahrungsmittel. Im gesamten Innenhof waren die Zelte und Pavillons der Tafel aufgebaut, voll mit Kartoffeln, Zwiebeln und vielen weiteren Obst-, Gemüse- und Salatsorten. Hier wurden die Grundbedürfnisse abgedeckt.
Wer hier schließlich fertig war, konnte sich draußen am Stand mit den Schuster-Artikeln noch ein Teil aussuchen, das dringend gebraucht wurde. Immer einzeln und natürlich mit desinfizierten Händen. Vor allem Jacken, warme Pullover und Schuhe fanden großen Anklang, aber auch das eine oder andere Sportgerät, Yogamatten oder Trinkflaschen waren heiß begehrt.
Die Münchner Tafel und Corona – eine echte Herausforderung
Die bayerische Staatsregierung beschloss am 20.03.2020 zweiwöchige Ausgangsbeschränkungen zu verhängen. Für die meisten unter uns war dieser Zustand gut zu bewältigen, aber die Tafel musste umdenken. Durch besonnenes Reagieren und gute Planung mit den unterstützenden Unternehmen wurde die Versorgung gesichert und allgemeine Engpässe konnten umgangen werden. Natürlich wurde die Einrichtung schnell als systemrelevant eingestuft und durfte ihre Arbeit fortsetzen. Während deutschlandweit Nudeln, Konserven und Toilettenpapier in Rekordmengen gehamstert wurden, mussten die damals 20.000 Tafelgäste weiter regelmäßig versorgt werden.
Seit dieser Zeit hat die Tafel schier Übermenschliches geleistet. Niemand wurde im Stich gelassen. Die gesamte Versorgung konnte aufrechterhalten werden und die Zahl der Tafelgäste stieg auf über 22.000 wöchentlich – bis heute. Viele junge Menschen meldeten sich aufgrund der vorübergehenden Freizeit als ehrenamtliche Helfer. Eine beeindruckende Leistung aller Beteiligten!
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