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Mit der richtigen Laufbekleidung macht dein Run bei Sonne, Wind oder Regen Spaß. Hier findest du Laufkleidung für Training, Wettkampf und alles dazwischen.
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Worauf es bei Laufbekleidung wirklich ankommt

Laufbekleidung kauft man nicht nach Optik. Zumindest nicht nur. Diese vier Kriterien entscheiden, ob du dich beim Laufen wohlfühlst oder nicht:

  • Feuchtigkeitsmanagement: Funktionsmaterial leitet Feuchtigkeit aktiv ab.
  • Passform: Zu weit bedeutet Scheuerstellen. Zu eng bedeutet eingeschränkte Bewegung. Die richtige Passform sitzt körpernah, ohne einzuengen.
  • Temperaturbereich: Ein Shirt für 5 °C ist für 20 °C zu warm. Orientiere dich grob: unter 10 °C braucht es Langarm oder Laufjacke.
  • Sichtbarkeit: Wer morgens oder abends läuft, braucht Reflektoren. Kein Trend, sondern Sicherheit.
  • Nähte: Flachnähte verhindern Scheuerstellen bei langen Läufen.

Laufjacke, Lauftight, Laufshirt: Was du wann brauchst

Viele kaufen zu viel auf einmal oder das Falsche. Hier eine klare Orientierung:

Laufshirts sind die Basis. Kurzarm für Temperaturen ab 15 °C, Langarm für den Übergang. Achte auf ein Rundhals-Design ohne Reißverschluss, wenn du empfindliche Haut am Hals hast.

Lauftights ersetzen ab etwa 10 °C kurze Laufhosen. Lange Tights mit Fleece-Innenseite eignen sich für Temperaturen unter 5 °C. Wichtig: Bund und Beinabschlüsse sollen ohne Gummi sitzen.

Laufjacken kommen dann ins Spiel, wenn Wind oder Regen dazukommen. Eine leichte Windjacke wiegt unter 150 g und passt in jede Jackentasche. Wasserabweisende Laufjacken mit DWR-Ausrüstung halten leichten Regen ab. Für Dauerregen brauchst du ein Membranlaminat.

Laufwesten sind der Kompromiss: Rumpf bleibt warm, Arme bleiben frei.

Materialien in der Laufbekleidung: Polyester, Merino, Nylon

Das Material bestimmt Komfort und Pflegeaufwand. Drei Varianten dominieren den Markt:

  • Polyester ist der Standard. Günstig, schnell trocknend, pflegeleicht. Der Nachteil: Geruchsbildung nach mehrmaligem Tragen ohne Waschen.
  • Merino-Wolle reguliert Temperatur besser als Synthetik und wirkt natürlich geruchshemmend. Ein Merino-Laufshirt kannst du mehrere Trainingseinheiten tragen, ohne dass es unangenehm riecht. Nachteile: höherer Preis, längere Trockenzeit, empfindlicher in der Pflege.
  • Nylon-Mischgewebe kombiniert Strapazierfähigkeit mit Flexibilität. Häufig in Lauftights und -shorts zu finden, wo Beweglichkeit und Abriebfestigkeit wichtig sind.

Die richtige Laufbekleidung bei Sporthaus Schuster

Bei uns findest du hochwertige Laufbekleidung von On, Brooks, adidas, Craft, New Balance und vielen weiteren Laufsport-Marken. Das Sortiment umfasst alle Wetterbedingungen, von leichten Sommershirts bis zu winddichten Laufjacken für den Winter.

Im Store in München beraten wir dich auch gerne persönlich, um die passende Bekleidung für deinen Ansprüche zu finden. Und wenn du auch noch auf der Suche nach deinem perfekten Laufschuh bist: Unsere professionelle Laufanalyse hilft dabei, den richtigen Schuh für deinen Laufstil zu finden.

Häufige Fragen zu Laufbekleidung

Was soll ich beim Laufen anziehen, wenn es unter 10 °C ist?
Unter 10 °C empfiehlt sich eine Kombination aus langärmeligem Funktionsshirt und Laufjacke oder Laufweste. Dazu eine lange Lauftight. Hände und Ohren werden oft unterschätzt: Leichte Laufhandschuhe und ein Stirnband reichen in den meisten Fällen aus.
Ist Merino-Wolle wirklich besser als Polyester für Laufbekleidung?
Das kommt auf den Einsatz an. Merino reguliert Temperatur natürlicher und hemmt Geruchsbildung länger. Polyester trocknet schneller und ist günstiger. Für intensive Trainingseinheiten ist Polyester oft praktikabler. Für lange, ruhigere Läufe oder Reisen mit wenig Gepäck punktet Merino.
Brauche ich spezielle Laufbekleidung oder reicht normale Sportkleidung?
Normale Sportbekleidung ist oft für statische Aktivitäten wie Krafttraining ausgelegt. Beim Laufen kommt es auf Feuchtigkeitstransport, Dehnbarkeit in der Vorwärtsbewegung und Passform ohne Scheuerstellen an. Wer mehrmals pro Woche läuft, merkt den Unterschied schnell. Ab etwa 30 aktiven Laufminuten lohnt sich spezialisierte Laufbekleidung.
Wie oft sollte ich Laufbekleidung waschen?
Nach jeder Einheit. Funktionsmaterial nimmt Schweiß, Hautfett und Bakterien auf. Wer zu selten wäscht, beschädigt die Fasern und die Feuchtigkeitstransport-Funktion leidet dauerhaft.
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