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    Wie stelle ich meine Trekkingstöcke richtig ein?

    Wander­stöcke. Gibt es eigent­lich schon seit Ur­zeiten. In den ver­gan­genen Jahr­zehn­ten haben sie sich aller­dings sehr ver­ändert. Leichter, komfortabler, kompakter - und einstellbar. Genau diese Funk­tion, die Ver­stell­barkeit, hat sich eben­falls seit Jahr­zehn­ten zu einer der meist dis­ku­tier­ten Fak­toren am Berg ent­wickelt. Zeit, hier für etwas Auf­klärung zu sorgen.
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    Das Problem

    Vermutlich hat es jeder von euch schon erlebt: Einer weiß es immer besser! ‚Beim Aufstieg SEHR kurz‘, sagt er, der Bergfex und geht bei etwas flacheren Passagen schwer Bandscheibenvorfall-verdächtig durch die Lande. ‚Beim Abstieg SEHR lang‘ ist ebenfalls beliebt. Resultat: Trekkingstöcke schulterhoch und dazwischen hängt der fleißige Wanderer und stakst wie ein Weberknecht auf viel zu langen Beinen talwärts.

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    Um das Ganze mal überspitzt darzustellen...

    Aber was ist jetzt richtig?

    Eigentlich ganz einfach. Im ebenen Gelände den Stock gerade neben sich auf den Boden stellen und den Oberarm bei entspannten Schultern an den Körper anlegen. Jetzt den Stock auf die Länge bringen, bei der der Unterarm waagerecht, ca. im 90° Winkel zum Oberarm steht. Fertig! So lässt es sich sehr entspannt gehen und der Stock unterstützt und entlastet genau im richtigen Umfang. Selbstverständlich kann auch bei steilen Auf- oder Abstiegen etwas Länge reduziert oder zugegeben werden, da reichen aber im Normalfall 5 cm hin oder her.

    Was sollte ich vorab mit dem Wanderstock tun?
    Es gibt heute zwei gängige Verschluss-Systeme bei den Stöcken. Schraubverschlüsse und Spannverschlüsse. Bei beiden Varianten stelle ich Ober- und Unterrohr auf die gleiche Länge an der Maß-Skala ein. Schraubverschlüsse klemmen durch Aufspreizen eines Kunststoffkeils im Rohrinneren. Man dreht beide Rohre zu bis es klemmt und zieht dann am dünnen Unterrohr noch einmal kurz nach. Nach längeren Abschnitten im Geröll oder bei weichem Untergrund sollte das wiederholt werden, da sich der Verschluss etwas lockern kann.

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    Klassischer Schraubverschluss.
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    So sieht das Ganze von innen aus.

    Das lässt sich mit der moderneren Variante, dem Spannverschluss, vermeiden

    Dieser klemmt durch einen Hebel von außen zusammen und kann sich nicht lösen. Nur die Spannung des Klemmsystems sollte vor Gebrauch überprüft (verschließen und kräftig Druck auf den Stock bringen) und die Schraube bei Bedarf etwas nachgezogen werden.

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    Verschlusssystem Black Diamond
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    Verschluss des Tiroler Herstellers Kohla.
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    Der stabile Spannverschluss von Leki.

    Das wäre eigentlich schon alles. Gar nicht so kompliziert, oder? Wenn ihr mit der richtigen Einstellung doch Schwierigkeiten haben solltet, unsere Expertenhelfen euch da gerne auch direkt weiter.

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