Schneeschuh-Ausrüstung für Damen

Habt ihr es schon ausprobiert? Mit Schneeschuhen an den Füßen durch viel Schnee zu stapfen? Nein? Ihr wärt überrascht, wie viel Spaß das macht und was sich damit vor allem bewerkstelligen lässt. Richtig wandern, aber eben im Winter, und je nach Modell darf es dabei auch gern steiler zugehen. Es gibt natürlich auch hierfür spezielle Damenausrüstung. Aber was braucht Frau eigentlich alles, um beim Schneeschuhwandern so richtig Gas geben zu können? Und wo liegen die Unterschiede? Das haben wir euch hier mal zusammengestellt.

Die allgemeine Ausrüstung

Natürlich braucht ihr erst mal die richtigen Schneeschuhe. Ob es eher ein Modell für leichtes Gehen im lockeren Schnee wird, oder etwas mit mehr Grip für Harsch und steile Hänge, das hängt ganz von euren Zielen ab. Damenmodelle haben etwas schmalere Rahmen und Bindungen. Ebenso wichtig sind die eigentlichen Schuhe. Entweder man entscheidet sich für ein paar stabile, wasserdichte Bergschuhe, wer leicht an den Füßen friert greift aber lieber auf robuste Winterschuhe zurück.

Tipp: Wer große Füße hat, bringt entweder seine Schuhe von zu Hause mit, oder kauft diese zuerst. Denn vor allem bei sehr breiten Winterstiefeln kommen manche Bindungen an ihre Grenzen. Dann muss man vielleicht doch auf eine Unisex-Variante ausweichen.

Schneeschuhe
Schneeschuhe gibt es viele, aber welcher ist der richtige?

Der Rucksack sollte bequem sein, gut einzustellen und er muss etwas Luft an den Rücken lassen. Denn auch an kalten Wintertagen kann so ein Aufstieg recht schweißtreibend sein. Außerdem muss er groß genug sein, um gerade beim Aufstieg ein, zwei Kleidungsstücke zusätzlich aufnehmen zu können, denn am Gipfel oder beim Abstieg wird es schnell kalt. Damenrucksäcke sind perfekt für weibliche Rücken und schmalere Schultern.

Wer bereits Trekkingstöcke hat, muss diese lediglich mit größeren Wintertellern ausstatten. Empfehlenswert sind aber Modelle mit stabilem Spannverschluss. Stöcke mit Schraubverschluss können sich im festen Schnee immer wieder lösen. Wenn ihr neue Stöcke kauft, dann achtet auf weiche Moosgummigriffe mit Griffverlängerung. Perfekt, um im tiefen Schnee oder am Hang auch mal schnell umzugreifen.

Jetzt fehlt eigentlich nur noch das körperliche Wohlbefinden. Es ist natürlich schön, wenn man bei der Rast nicht nur eiskaltes zu sich nimmt, sondern seinen Bauch mit etwas warmem füllen kann. Optimal sind da natürlich isolierte Trinkflaschen und Food-Container. Ein warmer Tee und eine heiße Suppe sind einfach das höchste an kalten Tagen. Besonders draußen am Berg.


Die richtige Bekleidung

Hier sind die richtigen Schichten einfach unverzichtbar. Wird es zu warm beim Aufstieg, Schicht aus, ist es dann aber kalt am Gipfel, einfach schnell wieder an.
  
Eine Softshellhose schützt perfekt vor kaltem Wind. Kombiniert mit warmer Unterwäsche perfekt für Wintertouren. Die wasserabweisende Wirkung des Materials hält auch im Schneegestöber lange trocken. Der Oberkörper bekommt ein leichtes wärmendes Funktionsshirt verpasst.

Über dem Shirt ist beim Aufstieg eine leichte wärmende Softshelljacke völlig ausreichend, durch die Mitarbeit mit den Stöcken bleibt der Oberkörper schön warm. Falls es doch zu frostig ist, hilft eine Daunenweste (>> alle Westen), den Oberkörper mollig warm zu halten. Auch den Händen reichen oft leichte Handschuhe. Die Mütze darf natürlich auf keinen Fall fehlen! Besteht Schlechtwettergefahr, sollte noch eine Hardshelljacke mit eingepackt werden, wobei auch die Softshellbekleidung lange keine Feuchtigkeit aufnimmt.

Habt ihr alles? Dann nichts wie los! Hier gibt’s noch mal alles zum Schneeschuhwandern (natürlich auch für Herren).