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Nass werden war gestern. Eine gute Regenjacke hält dich trocken, ohne dich ins Schwitzen zu bringen. Bei uns findest du Regenjacken für jeden Einsatzbereich.
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Wasserdicht, wasserabweisend oder wasserresistent – was steckt hinter diesen Begriffen?

Hast du schon mal eine vermeintliche Regenjacke gekauft und bist trotzdem nass geworden? Da bist du nicht allein. Der Grund liegt meist in der Verwechslung dieser drei Begriffe:

  • Wasserabweisend bedeutet: Die Jacke hält kurzen Schauern stand, saugt sich bei Dauerregen aber voll. Das reicht für die Stadt, nicht für den Berg.
  • Wasserdicht ist eine Jacke erst ab einem Wassersäulenwert von mindestens 1.500 mm. Für Sport im Freien empfehlen wir mindestens 10.000 mm Wassersäule.
  • Atmungsaktiv beschreibt, wie gut Feuchtigkeit von innen nach außen abtransportiert wird. Der Wert wird in g/m²/24h angegeben. Ab 10.000 g/m²/24h spricht man von guter Atmungsaktivität.

Kurz gesagt: Eine Regenjacke für Sport muss beides können. Wasser draußen halten und Schweiß rauslassen.

Worauf du beim Kauf einer Regenjacke wirklich achten solltest


KriteriumWas du wissen musst
WassersäuleMindestens 10.000 mm für Sport; 20.000 mm+ für Alpineinsatz
AtmungsaktivitätAb 10.000 g/m²/24h für aktive Sportarten geeignet
Membrantechnologie2-Lagen, 2,5-Lagen oder 3-Lagen – je mehr Lagen, desto robuster und schwerer
NahtabdichtungVollständig verschweißte Nähte schützen besser als nur geklebte Hauptnähte
Gewicht & PackmaßUnter 300 g gelten als leichte Jacken für Lauf- und Bergsport
KapuzeHelmtaugliche Kapuzen für Klettern und Skitouren; verstellbare Kapuzen für Wandern

Welche Regenjacke passt zu welchem Sport?

Nicht jede Regenjacke funktioniert für jeden Einsatz. Hier die wichtigsten Typen im Überblick:

  • 2-Lagen-Jacken haben eine separate Innenschicht. Sie sind weicher, flexibler und meist günstiger. Gut geeignet für Wanderungen, Reisen und leichte Aktivitäten.
  • 2,5-Lagen-Jacken haben eine aufgedruckte Schutzschicht statt Futter. Dadurch werden sie leichter und kleiner packbar. Beliebt bei Lauf- und Radsport.
  • 3-Lagen-Jacken verbinden Außenstoff, Membran und Futter zu einem Laminat. Sie sind robuster, langlebiger und schnell trocknend. Die richtige Wahl für alpines Gelände, Klettern und Skitouren.
  • Softshelljacken sind nicht vollständig wasserdicht, dafür sehr dehnbar und angenehm zu tragen. Sie passen zu dynamischen Sportarten wie Klettern oder Skilanglauf, solange kein Starkregen droht.

Fürs Laufen und Radsport lohnt sich außerdem der Blick auf besondere Schnitte: kürzere Vorderkante, längere Rückseite, Belüftungsreißverschlüsse unter den Armen. Bei uns im Sortiment findest du spezielle Laufjacken und Fahrradjacken.

Regenjacken bei Sporthaus Schuster kaufen

Wir führen Regenjacken für Damen, Herren und Kinder von Marken wie Mammut, Arc'teryx, Patagonia und The North Face – von der leichten Laufjacke bis zur vollwertigen Alpinjacke.

Wenn du auf Nummer sicher gehen willst, dann komm doch zur persönlichen Beratung in unseren Store in der Münchner Innenstadt. Wir schauen gemeinsam darauf wo und wie du die Jacke tragen willst und finden die für dich perfekte Regenjacke.

FAQ: Regenjacken

Was bedeutet Wassersäule bei Regenjacken?
Die Wassersäule gibt an, wie viel Druck eine Jacke aushält, bevor Wasser eindringt. Werte ab 10.000 mm gelten für Sport als geeignet. Alpinjacken für anspruchsvolles Gelände sollten mindestens 20.000 mm erreichen. Günstige Regenjacken liegen oft bei 1.500 bis 3.000 mm. Das reicht für leichten Regen, aber nicht für den intensiven Outdoor-Einsatz.

Mehr zur Wassersäule erfährt man in unserem Magazinbeitrag „Wassersäule – was bedeutet sie?“.

Was ist der Unterschied zwischen Regenjacken und Hardshelljacken?
Regenjacke ist der Oberbegriff für alle wasserdichten Jacken. Eine Hardshelljacke ist für extreme Bedingungen am Berg ausgelegt und hat eine spezifische Bauform: robustes Außenmaterial, vollständig verschweißte Nähte, meist 3-lagig. Nicht jede Regenjacke ist eine Hardshell, aber jede Hardshell ist eine Regenjacke.
Wie pflege ich eine Regenjacke richtig?
Für die Reinigung empfiehlt sich ein spezielles Funktions- oder Sportwaschmittel, da es die Membran und die vorhandene Imprägnierung deutlich schonender behandelt als herkömmliche Waschmittel. Gewaschen wird die Jacke bei 30 bis 40 °C mit einer geringen Menge Waschmittel. Weichspüler sollte nicht verwendet werden, da er die Membranporen verstopfen und die Funktion beeinträchtigen kann.

Vor dem Waschen sollten alle Reißverschlüsse geschlossen sowie Klettverschlüsse und Kordelzüge gesichert werden. Die Jacke sollte dabei nicht auf links gedreht werden. Zusätzlich sollten immer die Pflegehinweise des Herstellers beachtet werden.

Nach dem Waschen lässt sich die wasserabweisende DWR-Imprägnierung häufig durch kurzes Trocknen im Wäschetrockner bei niedriger Temperatur oder vorsichtiges Erwärmen mit dem Bügeleisen gemäß Pflegehinweis wieder aktivieren. Erst wenn das Wasser anschließend nicht mehr zuverlässig abperlt, sollte die Jacke neu imprägniert werden.

Wann sollte ich eine Regenjacke ersetzen?
Wenn Wasser nicht mehr abperlt und auch nach der Wäsche einzieht, ist die DWR-Beschichtung verbraucht. Manchmal reicht eine Reproofing-Behandlung mit Imprägnierspray (Wäschepflege-Artikel findest du bei uns im Shop). Dringt Wasser durch die Membran selbst ein, ist die Jacke defekt und sollte ersetzt werden. Hochwertige Jacken halten bei guter Pflege fünf bis zehn Jahre.
Wann und womit sollte man eine Outdoorjacke imprägnieren?
Solange Wasser auf der Jacke noch sauber abperlt, ist eine Nachimprägnierung in der Regel nicht notwendig. Mit der Zeit nutzt sich die wasserabweisende Beschichtung jedoch durch Tragen, Schmutz, UV-Strahlung und Waschen ab. Sobald die Oberfläche beginnt, sich mit Wasser vollzusaugen und der Abperleffekt nachlässt, sollte die Jacke neu imprägniert werden.

Vor dem Imprägnieren empfiehlt es sich, die Jacke mit einem geeigneten Funktionswaschmittel zu reinigen. Eine saubere Oberfläche sorgt dafür, dass die Imprägnierung optimal wirken kann.

Für die meisten Regen-, Hardshell- und Outdoorjacken empfehlen wir eine Sprühimprägnierung, da sie gezielt auf der Außenseite aufgetragen wird und die Atmungsaktivität der Membran möglichst wenig beeinträchtigt. Von Waschimprägnierungen raten wir in vielen Fällen eher ab, da sie auch das Material von innen behandeln und dadurch die Atmungsaktivität verringern können. Viele moderne Sprühimprägnierungen sind zudem PFAS-frei und damit umweltfreundlicher.

Kurz gesagt: Eine Outdoorjacke sollte erst dann nachimprägniert werden, wenn der Abperleffekt nachlässt. Für die meisten Jacken ist eine hochwertige Sprühimprägnierung nach der Reinigung die beste Wahl, da sie den Wetterschutz erhält und die Atmungsaktivität möglichst wenig beeinflusst.

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