Mammut | Sport Schuster
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Mammut Logo
Passende Produkte für unvergessliche Momente am Berg. Konsequent weiterentwickelt sorgen sie für noch mehr Funktionalität, Komfort und Sicherheit. Ob Freeride oder Tour, Aufstieg oder Abfahrt, am Boulder oder an der Wand – die Produkte des Schweizer Bergsportausrüsters halten, was sie versprechen.
Kein Ort der Welt bewegt Menschen so sehr wie die Berge. Deshalb haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, Produkte zu schaffen, mit denen jede und jeder die Kraft der Berge erleben kann.
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Über Mammut

Seit 1862 steht Mammut für Schweizer Bergsportkompetenz. Mit leistungsstarker Bekleidung, Schuhen und Equipment begleiten wir Menschen in den Bergen durch vier Jahreszeiten – vom Trail bis auf den alpinen Grat, von der Felswand bis in den Tiefschnee. Mammut bedeutet hochwertige, langlebige Ausrüstung, auf die man sich verlassen kann.

Unsere Philosophie

An Herausforderungen wachsen wir.

Als Bergsportlerinnen und Bergsportler entscheiden wir uns dafür, in den anspruchsvollsten und schönsten Umgebungen dieser Erde aktiv zu sein. Ob Gipfelglück nach schier endlosen Höhenmetern oder der zigfache Versuch in einer der schwierigsten Routen der Welt – wer Bergsport liebt, liebt Herausforderung. Und das feiern wir.
Rise with the Mountain.

Mammut Trailrunning
Mammut Klettern
Mammut Hochtouren
Mammut Alpinklettern

Geschichte und Inspiration

So wurden wir zum Synonym für Qualität.

Seit Mammut im Jahr 1862 in der Schweiz gegründet wurde, haben uns die Alpen die Richtung gezeigt. Wir hinter der Marke teilen eine tiefe Begeisterung für die Berge. Wir geben unser Bestes, um Ausrüstung zu entwickeln, die mit ihrer Performance auf Gipfeln, Gletschern, Trails und in Felswänden überzeugt. Denn genau dort sind wir eigentlich selbst immer unterwegs.

Hinter jedem Mammut-Produkt stecken unzählige Stunden Tüftelei. Vom ersten Entwurf bis zum letzten Detail wird jeder Ausrüstungsgegenstand für seinen gezielten Einsatz am Berg entwickelt. Gemeinsam mit Athletinnen und Athleten feilen wir an Schnitten, Materialien und Konstruktionen, bis alles perfekt ist. In unserer Innovationsabteilung entwickeln wir Lösungen, die beispielsweise Gewicht sparen, Wärme optimieren und bereits existierende Ressourcen sinnvoller wiederverwerten.
Das Ergebnis ist hochwertige Ausrüstung, die auf der Feierabendrunde genauso überzeugt wie auf der Erstbegehung.

In 160 Jahren kann viel passieren. Manches ändert sich aber nie…

Bis heute ist Mammut einer der führenden Hersteller auf dem Gebiet von Kletterseilen. Dabei profitieren die Schweizer von ihrer langen Geschichte. Nur so können die hohen Sicherheitsstandards von Halb- , Zwillings- , Statik- und Einfachseilen gewährleistet werden.

Vom Seil zur Bergsportausrüstung: Der Gründer Kaspar Tanner produziert anfangs primär Seile für die Landwirtschaft. Die Seilproduktion unterliegt starken saisonalen Schwankungen. Nach dem Zweiten Weltkrieg verlagert sich die Produktion Seile zum Bergsteigen und Segeln werden nach und nach zum festen Standbein des jungen Familienunternehmens. Seit den 50er Jahren wird das Schweizer Unternehmen seinem auch heute noch bestehenden Ruf als Innovationstreiber gerecht und bringt das erste Gletscherseil aus Nylongarn, «Mammut Argenta», auf den Markt. Ein Meilenstein in der alpinen Sicherheit.

Mammut erweitert sein Sortiment um Bekleidung, Hartwaren und Schuhe. Dazu gehören verschiedene Bergsportprodukte, die den Markt revolutionieren sollten: 1978 präsentiert Mammut beispielsweise die Jacken und Hosen «Altitude» aus dem damals noch absolut neuartigen «Gore-Tex» Material. Wenige Jahre später kommt die erste Mammut Softshell Hose in die Geschäfte und erfreut sich außerordentlicher Beliebtheit. Heute ist das Material nicht mehr aus dem Alpinismus wegzudenken. Im Jahr 2003 erfolgt die Umbenennung in die Mammut Sports Group AG, zu der auch der norwegische Schlafsackhersteller Ajungilak (seit 2001) und der Bergschuhspezialist Raichle (2003) gehört. Aus einem kleinen, handwerklichen Familienbetrieb entwickelt sich ein modernes und innovatives Unternehmen, das zu den grössten Mitspielern der Branche zählt.

Die Geschichte des Barryvox

Der Ingenieur des Barryvox®

Felix Meier hat zwei grosse Hobbys: die Berge und die Arbeit als Ingenieur. «Und beide kann ich miteinander verbinden», sagt der Mann aus dem Zürcher Unterland. Ein Ergebnis dieser Verbindung ist das LVS-Gerät Barryvox®. Man bekommt schnell den Eindruck, dass Felix Meier mindestens sein halbes Leben in den Bergen verbracht hat. Als Kind mit seinem Vater, später im Gebirgskader, als SAC-Tourenleiter und beim alpinen Rettungswesen (IKAR). Dabei spielten Lawinen und ihren Gefahren immer eine grosse Rolle.

Wie das LVS-Gerät in die Schweiz kam

«Angefangen hat alles vor rund 50 Jahren. Der Amerikaner John Lawton kam in seinen Skiferien in Alta (Utah) in Kontakt mit amerikanischen Lawinenforschern und hatte die erste Idee.» Das Gerät hiess Skadi und arbeitete auf der Frequenz von 2,275 Kilohertz, die maximale Reichweite war 25 m. 1968 wurde es im Lawinenforschungszentrum in Davos getestet, das die Armee auf diese neue Erfindung aufmerksam machte. "Daraufhin liess die Armee ein eigenes Gerät entwickeln: das legendäre Barryvox® VS-68. Es hatte mehr als die doppelte Reichweite", erzählt Meier, der im Winter 1972/73 die ersten Truppenversuche mit dem VS-68 miterlebte. Ab 1974 gelangte das Gerät in den Handel. Doch inzwischen kamen weitere Hersteller aus anderen Ländern auf den Markt. Doch weil sie mit unterschiedlichen Frequenzen arbeiteten, waren die Geräte untereinander nicht kompatibel im Ernstfall eine Katastrophe. «Ich war damals in der Kommission, die eine einheitliche Frequenz für die Deutsche DIN-Norm bestimmen sollte und bin fast verzweifelt. Endlich – nach etwa zwei Jahren – war es so weit. Man einigte sich auf 457 Kilohertz, die Frequenz des VS-68, da diese eine grössere Reichweite ermöglichte.»

Vorreiter in Sachen Sicherheit

Neben der berühmten Schweizer Qualität und dem Innovationsgeist wird Mammut stets mit alpiner Sicherheit assoziiert. Mit dem ersten Barryvox® VS-86, das 1969 auf Anfrage der Schweizer Armee entwickelt wurde, setzte Mammut neue Massstäbe in der Lawinenrettung und verbesserte die Chancen, Verschüttete rechtzeitig zu orten. Seitdem entwickelt Mammut das Barryvox® immer weiter. Mit dem Barryvox® 2 und dem Barryvox® S2 kam 2025 die neueste Generation auf den Markt. Mammut zählt zu den Marktführern im Bereich Lawinensicherheit und bietet seinem Angebot an LVS-Geräten, Sonden, Schaufeln und Airbag-Rucksäcken alles, was für eine vollständige Lawinenausrüstung benötigt wird.

Eiger Extreme

Die Kollektion für hochalpine Höchstleistungen.
Entwickelt mit Athletinnen und Athleten.

Eiger Extreme ist Mammuts Kollektion für die anspruchsvollsten Ziele im hochalpinen Gelände. Sie entstand aus der engen Zusammenarbeit zwischen Mammut-Entwickler:innen und -Athlet:innen und hat einen neuen Standard in der Produktentwicklung gesetzt. Jedes Produkt wird unter realen Bedingungen getestet, hinterfragt und weiterentwickelt, bis alle Details überzeugen. Deshalb vergehen oft mehrere Jahre, bis eine neue Eiger Extreme Kollektion marktreif ist. Dank Zusammenarbeit mit den innovativsten Technologien von Partnern wie GORE-TEX®, Pertex® und RECCO® hält die Kollektion fürs Bergsteigen selbst den extremsten Bedingungen stand. Die markante orange-blaue Farbgebung verleiht ihr nicht nur einen unverwechselbaren Charakter, sondern erfüllt am Berg auch eine wichtige Signalwirkung.#

Die Geschichte des Schweizer Profi-Alpinisten Stephan Siegrist ist eng mit Mammut und Eiger Extreme verbunden. Die Fernsehübertragung seiner Begehung der Eiger Nordwand «Eiger Live» markierte 1999 Siegrists Durchbruch. Er gehört seit 1995 zum Mammut Athletenteam und war seit der ersten «Mammut Extreme»-Generation intensiv in die Entwicklung involviert. Neben Erstbesteigungen auf der ganzen Welt gehen verschiedene Routen in der Eiger Nordwand auf sein Konto – er hat also eine ganz besondere Beziehung zum Eiger.

Mammut Eiger Extreme

Verantwortung bei Mammut

Mammut entwickelt leistungsfähige Bergsportausrüstung mit dem Anspruch, ökologische und soziale Auswirkungen entlang der Wertschöpfungskette systematisch anzugehen. Die Verantwortungsstrategie ist in die Unternehmensstrategie eingebettet und wird durch Ziele und Partnerschaften begleitet. Fortschritte und verbleibende Herausforderungen legt Mammut jährlich transparent im Responsibility Report offen.

Wo Mammut ansetzt
Bis 2030 will Mammut die Emissionen aus dem eigenen Betrieb und der eingekauften Energie um 80 Prozent senken; die erfassten Emissionen entlang der Wertschöpfungskette sollen um 55 Prozent zurückgehen – jeweils gegenüber 2018. Dafür setzt das Unternehmen auf erneuerbare Energie und höhere Effizienz, Materialien und Produktionsprozesse mit geringeren Auswirkungen, langlebige und reparierbare Produkte sowie weniger emissionsintensive Transporte und zirkuläre Ansätze. Nicht vermeidbare Restemissionen sollen auf dem Weg zum validierten Netto-Null-Ziel 2050 durch dauerhafte CO₂-Entnahme aus der Atmosphäre entfernt werden.

Materialien bewusst weiterentwickeln
Die Materialwahl beeinflusst einen wesentlichen Teil der produktbezogenen Umweltwirkungen. Mammut arbeitet deshalb daran, geeignete rezyklierte Fasern und verantwortungsvoll beschaffte Pflanzen-basierte Materialien einzusetzen, den Einsatz von Primärrohstoffen zu verringern und chemische Anforderungen systematisch und mit Hilfe von bluesign zu steuern. Welche Lösung sinnvoll ist, hängt von Produktfunktion, Sicherheit, Haltbarkeit und verfügbarer Materialqualität ab. Bei PFAS stellte Mammut Produktgruppen schrittweise auf Lösungen ohne absichtlich zugesetzte PFAS um. Für Seile gelten aufgrund technischer und regulatorischer Anforderungen längere Übergangsfristen – die Umstellung des kompletten Sortiments ist im Sommer 2027 abgeschlossen.

Verantwortung in der Lieferkette
Mammut setzt auf langfristige Lieferantenbeziehungen, risikobasierte Prüfungen sowie Beschwerde- und Abhilfeprozesse, um Menschenrechte und Arbeitsbedingungen in der Lieferkette zu stärken. Dabei arbeitet Mammut eng mit Fair Wear und seinen Lieferanten zusammen, um festgestellte Risiken und Beschwerden zu klären und gemeinsam Verbesserungen umzusetzen.

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