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Wir unterscheiden in folgende Rucksacktypen

Wanderrucksäcke

Wanderrucksäcke für Tagestouren reichen von sehr klein mit 9 Litern bis zu einem Volumen von 50 Litern. Sie zeichnen sich durch ihr geringes Gewicht und die kluge Raumaufteilung aus. Regenhülle meist integriert. Damen-Modelle vorhanden.

Trekkingrucksäcke

Trekkingrucksäcke beginnen ab einem Volumen von 50 Litern und können bis über 90 Liter aufgestockt werden. Der körpernahe Sitz, gepolsterte Hüftgurte, das verstellbare Rückensystem und das 2 Kammer-Design sind die wichtigsten Merkmale. Damen-Modelle vorhanden.

Kletter & Alpinrucksäcke

Kletter- & Alpinrucksäcke sind schmal geschnitten, um die Bewegungsfreiheit der Arme nicht einzuschränken. Sehr kleine oder keine Hüftgurte aufgrund der häufigen Nutzung eines Klettergurtes. Kluge Befestigungsmöglichkeiten für Kletterzubehör.

Skitourenrucksäcke

Ein Skitourenrucksack verfügt über wichtige Zusatzfeatures, wie seitliche Trageschlaufen für die Ski, Halteriemen für den Eispickel und gut erreichbaren Stauraum für die Lawinenausrüstung. Zudem muss er satt am Rücken anliegen, damit er bei der Abfahrt nicht stört.

Fahrradrucksäcke

Ein Fahrradrucksack hat ein Kontaktrückensystem und sitzt dadurch sehr körpernah und kompakt. Zudem wird auf ein Deckelfach verzichtet, um genügend Platz und Bewegungsfreiheit für Kopf und Helm zu schaffen. Das Volumen variiert zwischen ca. 10 und 30 Liter, je nach Tourenvorliebe.

Daypacks

Ein Daypack ist dein zuverlässiger Begleiter im Alltag und wir haben viele tolle Looks von modern bis retro. Sie bieten Raum für alles Notwendige, Fächer für Kleinteile und wichtige Details, wie beispielsweise ein Laptopfach oder die gut erreichbare Tasche für dein Smartphone. Welcher Daypack passt zu dir?

Top Rucksack Marken

Schuster Magazin

Inspiration zu Rucksäcken

Rucksäcke für Damen und Herren

Ob du einen Rucksack für dein nächstes Bergabenteuer suchst oder einfach einen funktionalen Begleiter für den Alltag – beim Rucksack-Kauf spielen viele Faktoren eine Rolle. In unserem Onlineshop oder direkt im Store am Marienplatz beraten wir dich daher ehrlich, kompetent und mit dem Gespür für deine Bedürfnisse. Damit du unterwegs alles dabei hast und dich trotzdem frei bewegen kannst. Unsere Rucksäcke für Damen und Herren überzeugen durch durchdachte Fächer, ergonomische Tragesysteme, wetterfeste Materialien und modernes Design.

Für Alltag, Sport und Abenteuer

Bei uns findest du Modelle für unterschiedliche Einsatzzwecke – vom funktionalen Daypack, über den ultraleichten Laufrucksack bis zum voll ausgestatteten Trekkingrucksack für mehrtägige Touren. Beliebte Rucksack-Marken wie Deuter, Osprey, Ortovox, Fjällräven, Patagonia oder Salewa stehen dabei für Qualität, Langlebigkeit und Erfahrung im Berg- und Outdoorbereich.

Häufige Fragen zu Rucksäcken

Welche Rucksackgröße ist die Richtige?

Der wichtigste Wert zur Bestimmung der Rucksackgröße ist das Packvolumen, das in Litern angegeben wird. Wie viele Liter dein Rucksack fassen sollte, hängt vor allem von der Art und Dauer der geplanten Tour ab.

  • Für eine kurze Wanderung oder Radtour reichen 8 bis 10 Liter.
  • Für eine längere Wanderung kann ein Volumen von 20 bis 25 Litern sinnvoll sein. Dort finden dann auch die Brotzeit und die Wetterschutzbekleidung Platz.
  • Kommt Übernachtungsgepäck hinzu, sind je nach Länge der Tour 30 bis 40 Liter sinnvoll.
  • Bei Trekkingtouren mit Selbstversorgung summiert sich das Gepäckvolumen schnell auf 60 Liter und mehr.

Das benötigte Volumen hängt auch von der Sportart ab. Skitourenrucksäcke benötigen zusätzlichen Platz für die voluminöse Bekleidung (z.B. Daunenjacke) und die Lawinenausrüstung; 30 Liter für eine Tagesskitour sind nicht zu hoch gegriffen. Besonders materialintensiv sind auch Kletter- und Hochtouren: Einige Ausrüstungsgegenstände, wie etwa der Eispickel, können außen am Rucksack befestigt werden. Dennoch sollte auch ein Alpinrucksack genügend Stauraum für spezifisches Material wie etwa die Steigeisen bieten.

Damenrucksäcke vs. Herrenrucksäcke: Was ist der Unterschied?
Für viele Einsatzbereiche – vor allem Wandern und Trekking – gibt es spezielle Rucksäcke für Frauen. Sie sind auf die Bedürfnisse und den Körperbau von Frauen abgestimmt. So hat ein Damenrucksack in der Regel ein kürzeres und schmaleres Rückenteil. Die Schultergurte sind stärker gebogen, damit sie an der Brust nicht drücken. Die Hüftflossen sind in ihrer Form an das breitere Becken von Frauen angepasst.
Rucksack mit Rückenbelüftung oder ohne?
Damit man mit einem Rucksack nicht zu sehr ins Schwitzen kommt, haben viele Rucksack-Marken ausgeklügelte Systeme zur Rückenbelüftung entwickelt. Ein Rucksack mit Rückenbelüftung eignet sich hervorragend zum Wandern oder für moderates Tourenradfahren. Bei bewegungsintensiven Aktivitäten wie Running, Klettern oder Trailbiken steht dagegen ein möglichst geringes Gewicht bzw. ein körpernaher Schwerpunkt im Vordergrund. Den besten Halt und die beste Lastkontrolle bietet ein Rucksack, der möglichst nah am Körper anliegt – was in der Regel auf Kosten der Rückenbelüftung geht.
Wie muss ein Rucksack richtig sitzen und passen?
Ein Rucksack sollte so sitzen, dass der Großteil des Gewichts über die Hüfte getragen wird und nicht über die Schultern. Als Faustregel gilt: Etwa 70 bis 80 Prozent des Gewichts sollten auf der Hüfte liegen, während die Schulterträger den Rucksack hauptsächlich stabilisieren und nah am Körper halten.

Entscheidend dafür ist die richtige Rückenlänge. Der Rucksack muss zur Körpergröße und vor allem zur individuellen Rückenlänge passen. Nur dann sitzt der Hüftgurt an der richtigen Stelle und kann das Gewicht optimal auf das Becken übertragen.

Der Hüftgurt sollte mittig auf dem Beckenkamm aufliegen und angenehm fest sitzen. Die Schulterträger sollten gleichmäßig anliegen, ohne einzuschneiden oder das Hauptgewicht zu tragen. Zwischen Schulter und Träger sollte möglichst kein großer Abstand entstehen, gleichzeitig dürfen die Träger aber nicht so stark angezogen sein, dass die Schultern belastet werden.

Für einen guten Tragekomfort sollte der Rucksack außerdem möglichst körpernah sitzen und beim Gehen wenig pendeln. Gerade bei Bergtouren, Klettersteigen oder Hochtouren sorgt ein enger und stabiler Sitz für mehr Bewegungsfreiheit und Sicherheit.

Aus unserer Erfahrung sollte ein Rucksack immer mit etwas Gewicht anprobiert werden. Erst dann lässt sich wirklich beurteilen, wie sich die Last verteilt und ob Rückenlänge, Hüftgurt und Tragesystem richtig passen.

Kurz gesagt: Ein gut sitzender Rucksack trägt den Großteil des Gewichts auf der Hüfte. Die Schultern stabilisieren lediglich, während der Rucksack körpernah und ohne starkes Pendeln am Rücken sitzt.

Wie du einen Rucksack richtig einstellst und optimal an die eigene Körperform anpasst, erfährst du in unserem Magazinbeitrag.
Welche Rucksackgröße eignet sich als Handgepäck im Flugzeug?
Viele Rucksäcke eignen sich als Handgepäck im Flugzeug. Entscheidend ist dabei jedoch nicht die Literzahl, sondern die Außenmaße, da diese je nach Fluggesellschaft unterschiedlich ausfallen.

Als grobe Orientierung sind Rucksäcke mit 30 bis 40 Litern häufig handgepäcktauglich. Besonders vielseitig sind Modelle mit 25 bis 35 Litern, da sie sich gut für Flugreisen, Tageswanderungen und Ausflüge eignen. Je nach Bauform können auch größere Modelle noch innerhalb der zulässigen Maße liegen.

Wichtig ist: Zwei Rucksäcke mit gleicher Literzahl können unterschiedlich groß ausfallen. Deshalb sollten vor jeder Reise die Handgepäckbestimmungen der jeweiligen Fluggesellschaft geprüft werden.

Sind Outdoor-Rucksäcke wasserdicht oder brauche ich eine Regenhülle?
Die meisten Outdoor-, Wander- und Bergsportrucksäcke sind nicht vollständig wasserdicht, sondern wasserabweisend. Leichter Regen und Spritzwasser werden in der Regel gut abgehalten, bei längerem oder starkem Regen kann jedoch Feuchtigkeit über Nähte, Reißverschlüsse oder das Material eindringen.

Deshalb setzen viele Hersteller auf die Kombination aus einem wasserabweisenden Rucksack und einer Regenhülle (Raincover). Viele Modelle verfügen bereits über eine integrierte Regenhülle, andere lassen sich problemlos nachrüsten.

Eine Regenhülle ist nicht zwingend notwendig, wenn man hauptsächlich bei stabilem Wetter unterwegs ist. Wer jedoch regelmäßig in den Bergen unterwegs ist oder mit wechselhaften Wetterbedingungen rechnet, profitiert von dem zusätzlichen Schutz. Sie ist leicht, platzsparend und schützt den Rucksack zuverlässig vor längerem Regen.

Vollständig wasserdichte Rucksäcke gibt es ebenfalls, sie sind jedoch eher die Ausnahme und verfügen meist über wasserdichte Materialien, verschweißte Nähte und Rollverschlüsse.

Unabhängig vom Rucksack empfiehlt es sich, empfindliche Ausrüstung wie Elektronik oder Wechselkleidung zusätzlich in wasserdichten Packsäcken oder Drybags zu verstauen.
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