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Ob Tagesausflug im Voralpenland oder mehrtägige Alpenüberquerung: Die richtige Wanderjacke schützt dich zuverlässig vor Wind und Regen.
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Welche Wanderjacke passt zu dir?

Hardshelljacken sind wasserdicht und winddicht, dafür weniger dehnbar. Sie eignen sich für wechselhaftes Wetter und Touren mit hohem Niederschlagsrisiko. Typische Wassersäule: 10.000 bis 28.000 mm.

Softshelljacken sind atmungsaktiver und bewegungsfreundlicher, bieten aber nur begrenzte Regenfestigkeit. Ideal für trockene bis leicht feuchte Bedingungen und sportliche Anstiege.

Fleecejacken sind die klassische Mittelschicht. Sie isolieren auch wenn feucht, trocknen schnell und sind leicht. Als alleinige Jacke taugen sie nur bei trockenem Wetter und moderaten Temperaturen.

Isolationsjacken und Daunenjacken liefern bei geringem Gewicht viel Wärme. Sie funktionieren am besten in Pausen oder bei Kälte ohne Niederschlag. Im Regen verliert Daunen ihre Isolationswirkung, sofern sie nicht hydrophob behandelt ist.

Windbreaker sind ultraleicht, oft unter 150 g, und schützen vor Wind sowie leichtem Regen. Sie ersetzen keine wasserdichte Jacke, sind aber als schnell griffbereite Notfallschicht bei Sommerwanderungen kaum zu übertreffen.

Kriterien, die beim Kauf wirklich zählen


KriteriumWorauf du achten solltest
WassersäuleWassersäule ab 10.000 mm für Touren mit Regenrisiko
AtmungsaktivitätJe schneller Schweiß nach außen kann, desto trockener bleibst du beim Aufstieg
BelüftungBelüftungsreißverschlüsse bei intensiver körperlicher Belastung
Gewicht & PackmaßUnter 400 g für Tagestouren, unter 150 g für Windbreaker als Notfallschicht
PassformAchte auf Bewegungsfreiheit und genug Platz für weitere Kleidungsschichten

Ein weiteres Kriterium, das oft unterschätzt wird: die Kapuze. Für alpines Gelände brauchst du eine Kapuze mit stabilem Visier, die mit einem Kletterhelm kompatibel ist. Für leichtere Wanderungen reicht eine einfachere Konstruktion.

Membran, Material, Füllmaterial: Was steckt in einer guten Wanderjacke?

Das Herzstück vieler Hardshelljacken ist eine wasserdichte, atmungsaktive Membran wie Beispielsweise GORE-TEX®.

Bei Daunenjacken entscheidet der Füllpower-Wert über die Wärmeleistung. Ab 600 Cuin gilt Daunen als hochwertig, ab 800 Cuin als Premium. Hydrophob behandelte Daunen behalten ihre Isolationswirkung auch bei leichter Feuchtigkeit.

Kunstfaserfüllung ist eine Alternative zu Daunen: Sie isoliert zuverlässig auch wenn nass und ist pflegeleichter.

Bei Fleecejacken ist Polartec-Fleece ein verbreiteter Standard. Grid-Fleece trocknet besonders schnell und eignet sich als Aktivschicht beim Aufstieg. Schwererer Fleece (z.B. 300er-Fleece) wärmt stärker, ist aber weniger komprimierbar.

Wichtig: Alle wasserdichten Jacken haben eine DWR-Beschichtung auf dem Außenmaterial. Diese nutzt sich ab und lässt sich mit Wäschepflege wie einem Spezialwaschmittel oder Imprägnierspray erneuern.

Wanderjacken bei Sporthaus Schuster: Sortiment und Beratung

Bei uns findest du Wanderjacken von spezialisierten Outdoor-Marken wie Mammut, Arc'teryx, Peak Performance und Vaude im Sortiment – vom ultraleichten Windbreaker bis zur vollwertigen Alpinjacke. Da ist für jede Tour das Richtige dabei.

In unserem Store am Marienplatz beraten dich unsere erfahrenen Mitarbeitdenden gerne und finden gemeinsam mit dir die Wanderjacke, die zu deinen Ansprüchen passt.

FAQ: Wanderjacken

Was ist der Unterschied zwischen einer Hardshell- und einer Softshell-Wanderjacke?
Eine Hardshelljacke ist wasserdicht und winddicht, eignet sich für Regen und alpines Wetter. Eine Softshelljacke ist atmungsaktiver und bewegungsfreundlicher, schützt aber nur vor leichtem Regen und Wind. Wer oft bei wechselhaftem Bergwetter unterwegs ist, braucht eine Hardshell oder eine 3-in-1-Kombination.
Wofür brauche ich beim Wandern eine Fleecejacke?
Eine Fleecejacke ist die ideale Mittelschicht im Lagenprinzip. Sie wärmt effizient, trocknet schnell und lässt sich gut komprimieren. Als alleinige Jacke eignet sie sich nur bei trockenem Wetter. Kombiniert mit einer Hardshell oder einem Windbreaker darüber deckt sie den größten Teil des Jahres ab.
Wann macht eine Daunenjacke beim Wandern Sinn, und wann nicht?
Daunenjacken liefern bei sehr geringem Gewicht viel Wärme und sind ideal für Pausen, Hüttenabende oder kalte Gipfelmomente. Bei Regen oder starker Schweißentwicklung verliert klassische Daunen ihre Wirkung. Für feuchte Bedingungen eignen sich hydrophob behandelte Daunen oder Kunstfaserfüllung besser.
Was kann ein Windbreaker beim Wandern, und was nicht?
Ein Windbreaker schützt vor Wind und leichtem Sprühregen, wiegt oft unter 150 g und passt in jede Hosen- oder Rucksacktasche. Er ersetzt keine wasserdichte Hardshell bei starkem Regen. Als schnell griffbereite Ergänzung auf Sommerwanderungen oder als Notfallschicht beim Abkühlen am Gipfel ist er kaum zu ersetzen.
Welche Wassersäule braucht eine gute Wanderjacke?
Für Tagestouren mit möglichem Regen reichen 10.000 mm Wassersäule aus. Ab 20.000 mm bist du auch bei starkem Dauerregen oder Schneekontakt gut geschützt. Für alpine Touren und Mehrtagestouren empfehlen wir mindestens 15.000 mm.
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